Souvenir Magnet des Tages: AIDAcosmaMittwoch, 12.08.: Seetag mit Verfinsterung

Den weiteren Seetag dieser einwöchigen Tour wollen wir sehr ruhig angehen lassen, und das beginnt schon mal mit demselben Souvenir Magneten wie vor drei Tagen: ein zweites und letztes Mal gehört der ganze Tag wieder der AIDAcosma, und den hat sie auch verdient mit dem heutigen Event, das allerdings überwiegend die Sonne in den Vordergrund stellen wird ...

Eine kurze Diskussion heute Morgen streift jedoch noch einmal die fotografische Begegnung der letzten Nacht: Unser "Kontakt" mit dem größten Kreuzfahrtschiff der Welt, der Legend of the Seas und die schräge Diskussion mit der KI darüber ist noch nicht vergessen. In der ersten Fragerunde hatte die KI den Chronisten zwar mehrfach gelobt wegen seines Scharfsinns (! ) und ihn deshalb vielleicht sogar mit "Sie" angesprochen (), aber irgendwie kam sie nicht auf die Idee, dass es gar nicht die dauernd von ihr erwähnte Icon of the Seas sein konnte, die da vorbei gerauscht war, denn dieses Schwesterschiff verlässt ja wie von ihr selbst festgestellt aktuell nie seinen amerikanischen Raum und kann sich damit auch nicht im Mittelmeer aufhalten.

Aber das war ihr offensichtlich gar nicht aufgefallen: Der Groschen fiel erst, als im zweiten Durchgang auch diese Unlogik angesprochen wurde und sie dann sofort die Legend erwähnte. Aber was soll´s, es beweist nur, dass man bei der KI noch jederzeit "mitdenken" muss und ihr nicht unbegrenzt alles auf Anhieb glauben sollte, auch wenn sie einen im zweiten Durchgang schon ganz vertraut duzte! Und so wissen wir also zum guten Schluss, dass es sich tatsächlich um die Legend of the Seas handelte, die in der letzten Nacht Richtung La Spezia unterwegs war und die in der Tat im Vergleich zur cosma aus der AIDA-Flotte nicht nur in ihren Ausmaßen, sondern auch in der Tonnage noch echt einen draufsetzt ...

Kabine an der richtigen Beobachtungsposition?Mehr über dieses kolossale Schiff war übrigens in der Sendung "Galileo X-Plorer" auf ProSieben im September 2026 zu sehen und danach auf der Streaming-Plattform "Joyn" abrufbar.

Am heutigen Seetag sollte man sich wieder mal das richtige Frühstücks-Restaurant an Bord suchen, denn es wird niemand früh zu einer Exkursion irgendwohin aufbrechen und deshalb hat man gute Chancen, auf einen ziemlichen Füllgrad zu stoßen, wenn man nicht aufpasst. Aber das ist auch an diesem Morgen dann schließlich kein Problem und der Vormittag an Bord vergeht wie üblich mit allerlei Unterhaltuing wie im Fluge ...

Treffen wir uns mit der AIDAstella?Über das Bord-TV kann man das Vorankommen des Schiffs gut im Auge behalten und wir werden bald feststellen, wie sich die Lage unserer Kabine im Schiff, die auch an der Kabinentür veranschaulicht wird, auf unsere Chancen zum "Durchblick" in Richtung Sonne am Nachmittag auswirken wird.

Ein Blick auf die nautischen Infos im Bord-TV zeigt bereits gegen 11:00 Uhr, dass wir mit einer Vermutung recht haben werden: Das einzige AIDA-Schiff, das sich aktuell auch noch in Mallorca-Nähe herumtreibt, ist die AIDAStella, ein Schiff mit vertretbarer Größe der "modifizierten Sphinx-Klasse", also derselben Klasse wie unsere gute alte AIDAmar im Reisejahr 2013. Und vielleicht würden so auch die zur Sonnenfinsternis erforderlichen genauen Positionsrechnungen sowie entsprechende Zielkoordinaten zur selben Zeit dazu führen, dass unsere beiden Schiffe nachher gleichzeitig in der Nachbarschaft navigieren. Und da inzwischen im TV immer die Positionen beider AIDA Schiffe gezeigt werden, verwandelt sich diese Vermutung immer mehr in Gewissheit, während wir auf der cosma mittlerweile auf Höhe von Nord-Korsika geradewegs in Richtung der geplanten stella-Position unterwegs sind. Würden wir vielleicht sogar in Sichtweite nebeneinander liegen bei diesem Event? So etwas wäre doch sicher ein Knaller, oder?

Im Theatrium laufen noch verschiedene Veranstaltungen, bis schließlich gegen 16:00 Uhr endlich die erwarteten "Nautischen Informationen" an der Reihe sind, präsentiert von Tommy Möller, dem Kapitän der cosma. Zunächst einmal schwärmt der Kapitän, wie bereits während der letzten Tage im Bord-TV, vom wunderbaren Wetter, das uns seit Reisebeginn begleitet. Er verspricht, dass uns auch heute die Sonne wieder "verwöhnen" wird, wie er es jetzt ebenfalls wieder ausdrückt. Nun ja, es mag sicher Leute an Bord geben, die sich von Temperaturen über 35°C im Schatten gern tagelang verwöhnen lassen, aber wir gehören keinesfalls dazu! Auch freut sich Tommy Möller über geringen Wind und die ruhige See der letzten Tage, er lobt den Seegang von maximal 50 cm, von dem man an Bortd natürlich gar nichts merkt. Als er dann noch von seinem winzigen Steuerknüppel erzählt, der - nur zentimeterlang - ausreicht, dieses Riesenschiff zu lenken, ja, da wird auch dem Chronisten schon wieder ganz warm ums Herz ..!

Aber dann kommt der Kapitän zur Sache: Er erklärt, wie die Annäherung an die Zielposition erfolgen wird, von der aus die totale Finsternis beobachtet werden soll: Das Schiff wird in der ganzen Zeit von Beginn an bis zum wenig später folgenden Sonnenuntergang derart ausgerichtet an der Beobachtungsposition liegen, dass die gesamte Steuerbordseite (rechte Seite) quer zur Sonne ausgerichet ist. Für uns also ein Volltreffer und bequeme Beobachtungsmöglichkeit auf dem Kabinenbalkon, für die Passagiere auf der Backbordseite dagegen die A....karte, denn die müssen sich ihren Beobachtungsplatz nun gemeinsam irgendwo auf unserer Außendeckseite suchen ...

Auch Kinder zeigen im Theatrium was sie können ... Es wird spannend: Nautische Informationen! Kapitän Möller erzählt von seinem tollen Schiff ...

Die nautischen Informationen vom Kapitän sind natürlich weitaus umfangreicher als nur die Mitteilung der Schiffspositionierung: Während er allerdings kein Wort verliert über ein etwaiges Treffen mit der stella, erläutert er vieles rund um die cosma, wobei wir allerdings nur wenig Neues erfahren. So z.B. wieder mal vom seit Jahren immer gerühmten "sauberen" Treibstoff LNG, dem Flüssigerdgas, das inzwischen leider auch im Zusammenhang mit unsäglichen politischen Entwicklungen etwas von seinem Glanz verloren hat: Es fällt einem die sogenannte "Energiewende" ein, der Terrorangriff bei "Nordstream" und natürlich auch die überteuerten Lieferungen dieses Stoffs aus den USA als Ersatz für das günstige Gas aus Russland, das man zu Lasten der Bevölkerung und mit Sanktionen selbst abgeschaltet hat ...

Aber hier für dieses Schiff ist es sicher dennoch ein positiver Treibstoff. Auch der Antrieb des Schiffes mit seinen "Dual-Fuel-Motoren" und den drehbaren Gondeln mit elektrischen Azipods war schon zu Zeiten der AIDAprima vor einem Jahrzehnt ein Thema. Die Erläuterungen zu den im Hafen sehr hilfreichen Bugstrahlrudern bringen zwar auch nichts Neues, aber wecken vor allem Erinnerungen, wie sehr wir genau solche bei unserer Canal du Midi-Tour 2015 einst schmerzlich vermissten ...

Als Kapitän Möller allerdings erläutert, wie die cosma eine Vollbremsung machen muss, nämlich mit mehreren Quermanövern, melden wir eine Frage an und haben schon das Mikrofon dafür in der Hand. Angesprochen werden soll, dass es offenbar Einschränkungen für das "Crash-Bremsen" mit diesen Azipods gibt, die das frühere "Volle Kraft zurück" der Schiffe mit normalem Schraubenantrieb wohl nicht mehr möglich machen. Dies wird aber wohl in Kauf genommen in Anbetracht der enormen Vorteile, die derartige Antriebe trotzdem bieten, die zusammen mit den Bugstrahlrudern zentimetergenaue Manöver ermöglichen und im Hafen sogar die früher zwingend erforderlichen Schlepper ersetzen können ... (wenn man nicht gerade bei Sturm von den Leinen gerissen wird und unkontrolliert durch den Hafen treibt wie die AIDAperla am 08.09.26 in Le Havre ... ).

Zu dieser Diskussion kommt es allerdings nicht mehr, als Kapitän Möller ausgerechnet in diesem Moment plötzlich auf die Brücke gerufen wird: Aufgrund gesundheitlicher Probleme eines Passagiers, der von den Bordärzten allein nicht behandelt werden kann, muss kurz darauf ein Rettungshubschrauber die cosma anfliegen, um den Passagier nach Mallorca zu transportieren. Nun denn, die Thematik der "Crash-Bremsung" eines derartigen Kreuzfahrtriesen haben wir mittlerweile auch ohne den Kapitän klären können!

Unter uns niemand mehr auf dem Außendeck? Tatsächlich: Außendeck wegen Heli geräumt! Einkurven auf neuen schnellen Kurs ...

Mit dem schnellen Aufbruch von Tommy Möller ist die Veranstaltung im Theatrium zum plötzlichen Ende gekommen und es wird bald klar, welche unerwarteten Folgen der überraschende Anflug des Helikopters auf die cosma hat: In aller Eile werden tatsächlich erfolgreich die Außendecks geräumt und die Zugänge so blockiert, dass niemand mehr hinaus kommt. Erst später werden wir uns mit den genaueren Hintergründen dieser Sicherheitsmaßnahmen befassen, die hier nur kurz erwähnt werden sollen:

Die cosma hat nämlich keinen Hubschrauberlandeplatz an Bord, weshalb im Flug mit Seilwinden gearbeitet werden muss, die Risiken mit sich bringen. Statische Entladungen sind dadurch an Bord möglich, die ebenfalls unerwünschte Folgen haben können. Starker Abwind durch die Rotoren in Orkanstärke kann außerdem Dinge aufwirbeln und zu Geschossen werden lassen. Außerdem sollen derart hochpräzise Manöver nicht durch Gaffer, Blitzlichtgewitter oder sonstige Einwirkungen von außen gestört werden usw. Alles in Allem somit genug Gründe, die Decks für eine gewisse Zeit zu sperren, bis der Heli das Schiff wieder verlassen hat.

Von der Brücke aus werden wir vom Kapitän nach Abflug des Helikopters darüber informiert, dass wir trotz der Verzögerung rechtzeitig ankommen werden. Die cosma fährt anschließend ein taktisches Manöver mit einer großen Kurve, die dazu dient, das Schiff wieder perfekt auf einen neuen Kurs zu bringen, der mit erhöhter Geschwindigkeit sicherstellen soll, unsere exakte Position vor Mallorca in der verbliebenen Zeit zu erreichen.

Das gelingt auch in der Folgezeit, wir kommen pünktlich zur geplanten Position und an Bord zeigt sich eine zunehmende Anspannung in Hinblick auf das bevorstehende Ereignis. Das liest sich in der nüchternen Vorhersage wie folgt: Beginn der Sonnenfinsternis am 12.08.26 und dieser Position: 19:40 Uhr, Totale Sonnenfinsternis: 20:30 Uhr, Sonnenuntergang: 20:38 Uhr. Die kurze Zeitspanne von nur 8 Minuten zwischen der totalen Verfinsterung und dem völligen Verschwinden der Sonne am See-Horizont lässt darauf schließen, dass hier wohl eine Sonnensichel verschwinden wird, denn der Mond hat sich bis zum Sonnenuntergang noch nicht vollständig vor ihr verzogen - ein wohl wirklich ziemlich einmaliges Schauspiel!

Annäherung an die AIDAstella? Nebenan heute mal Selfi mit SoFi-Brille? ;-))
Beobachter sammeln sich steuerbord ... Wo findet man hier den besten Sitzplatz? Langsam wird es gerammelt voll da unten ...

Der Blick vom Kabinenbalkon nach unten zeigt, wie sich das Außendeck 8 auf der Steuerbordseite kontinuierlich füllt und wie Passagiere hier geeignete Plätze für die Beobachtung suchen. Inzwischen sollte man die Sonne bereits nur noch mit der Sofi-Brille beobachten, die jeder Passagier dieser Tour von AIDA kostenlos auf die Kabine bekommen hat. Das Pärchen in der Nachbarkabine rechts scheint hier bereits erste Selfies zu machen von sich bei der Beobachtung - und das sicher voll gelungen mit beiden Beobachtern und gut sitzender Sofi-Brille!

Der Schnappschuss von der Navigationsseite im Bord-TV zeigt um 19:52 Uhr zweierlei: Zum einen die auch um diese Zeit hier immer noch (subjektiv) wenig erträgliche Temperatur von über 35°C, die uns bereits die ganze bisherige Tour deutlich vermiest hat und zeigt, warum man unter anderen Umstände niemals eine solche Reise in dieser Jahreszeit und dieser Region gemacht hätte. Zum anderen zeigt der Schnappschuss die immer noch größere Entfernung der beiden AIDA-Schiffe stella und cosma - und die Vorstellung eines gemeinsamen "Seite an Seite Finsternis-Erlebnisses" hat sich damit dann wohl von selbst erledigt!

Die beginnende Finsternis nimmt nun ihren wirklich spektakulären Verlauf, den man am besten mit einem Ausschnitt der eigenen Bilderflut veranschaulicht, die wohl heute entsteht - wie viele Filme hätte man wohl dafür in früheren Zeiten benötigt ..?

Ist das schon Sonnenfinsternis? Tatsächlich, sieht alles schon irgendwie anders aus ...
Mit bloßem Auige bloß noch nicht hinschauen! Sonnenfinsternis nun nicht mehr zu übersehen! Mond verzieht sich wieder: Bloßes Auge wieder ohne Chance!

Ohne Sofi-Brille erkennt man noch eine ganze Zeit lang nichts von der beginnenden Finsternis, denn auch die teilweise Abdeckung bleibt für das ungeschützete Auge lange unsichtbar: Ein direktes Hineinsehen in die Sonne ist unverändert natürlich nicht möglich und das einzige, was dabei wohl auffällt, ist eine insgesamt markante Veränderung der Lichtverhältnisse: Der "Sonnenball" verändert etwas seine Farbe, das Licht der Umgebung beginnt sich zu verändern, ansonsten ist es eher die Atmosphäre einer schneller einsetzenden Abenddämmerung ...

Die Fotos machen vieles deutlicher wie auch das jedoch eher kümmerliche winzige Bild in der Sofi-Brille: Eine Sichel, die sich ähnlich verhält wie die eines mehr und mehr abnehmenden Mondes bis hin zum "Neumond", der hier unsere totale Verfinsterung der Sonne ist. Mit dem Unterschied der deutlichen Protuberanzen, die auf den Fotos teilweise auch kleine rötliche Einsprengsel zeigen.

Die Kamera sieht mehr: Die Sonne zerbröselt langsam ... Foto durch die Sofi-Brille ..? Die Sichel verschwindet langsam ...

So schiebt sich der Mond also immer weiter von rechts nach links vor die Sonne, bis zum Zeitpunkt, wo von ihr nur noch eine schmale Sichel übrig bleibt ... 

Totale Verfinsterung: Beeindruckende Protuberanzen ... Die Beobachter sind hin und weg ... Rote Einsprengsel ab und zu in den Protuberanzen ...

Die totale Verfinsterung findet statt und die gebannten Betrachter reagieren euphorisch, von den Außendecks unten schallt begeisterter Applaus nach oben ...

Der Mond gibt die Sonne nun langsam wieder frei ... Haben andere Beobachter nun schon alles gesehen? Eine beeindrckende Sichel ist entstanden ... Das ganze Schauspiel auf See ...
Die Sichel nähert sich dem Horizont ... ... und berührt die See ... ... taucht weiter ab ... ... und die Spitze der Sichel grüßt ein letztes Mal ...

Ähnlich wie wir es vom Mond gewohnt sind, geht es nun auch mit der Sonnenfinsteris weiter: Aus dem "Neumond" wird im Verlauf ein weiter "zunehmender Mond", ein großer Unterschied dabei aber die Wirkung und Kraft dieser Sonnensichel dicht über dem Meer, eine Wirkung und Kraft, die der Mond kaum erreichen könnte bei ähnlicher Situation ...

Wirklich beeindruckend ist zum Ende des Schauspiels, bei dem uns hier und heute kein störendes Wetter in die Quere kommt, wie kraftvoll die verbliebene Sonnensichel zuletzt im Meer versinkt, weil der Mond immer noch einen letzten Teil von ihr verfinstert. Wieder klingt Applaus auf, als die letzte Spitze der immer noch leuchtenden Sonnensichel schließlich langsam im Meer vollkommen versinkt - ein grandioses Schauspiel ist zu Ende und wir müssen wohl nicht wie einst die Urvölker zittern, ob auch morgen die Sonne wieder aufgeht ... und dabei den Tag wieder wie einen Backofen mit uns darin aufwärmt ...

 Man kann sich nun wieder auf das Geschehen im und um das Schiff konzentrieren: In unserer Nähe haben sich einige andere Schiffe während des Schauspiels angesammelt, die sich jetzt langsam wieder an die Weiterfahrt machen. Dass sich bei dieser Gruppe leider nicht die AIDAstella befindet, war ja nun schon längst klar, aber ein Blick auf die nautischen Infos im Bord-TV zeigt eines: Die stella liegt dann doch nicht wirklich so weit entfernt von uns, die Seekarte zeigt sie vergleichsweise dicht hinter uns in östlicher Richtung, hat man die beiden AIDA-Schiffe vielleicht auf dem selben Breitengrad positioniert, wenn schon nicht kuschelig beisammen? Aber es folgt die Überraschung später: Kurz bevor wir den Balkon verlassen, sehen wir zu guter Letzt doch noch die stella am Horizont vorbeiziehen ...

Die Beobachtergruppe löst sich auf ... So weit ist die AIDAstella ja gar nicht entfernt!
Wie, etwa alle schon weg? Nein, das Personal ist noch da! Irgendwie scheint hier langsam Schluss zu sein! Ah, endlich wieder kühle Brise von innen ..?

Wir verbringen den Abend nach dem Essen ziemlich lange im Markt-Restaurant, am Schluss gehören wir tatsächlich zu den letzten, die unter den Blicken des Personals endlich das Feld räumen. Doch so schnell lassen wir uns gerade heute nicht wieder in die Kabine abschieben: So ein Vodka-Lemon an der Lanai-Bar auf Deck 7 geht natürlich auch heute Nacht noch! Und dabei kann man wieder mal genießen, was wir schon am ersten Seetag beschrieben haben: Dass man es immer wieder angenehm erfrischend findet, wenn sich Passagiere zwischen dem Außendeck und dem Schiffsinnern hin- und her bewegen, denn jedesmal verschafft einem das eine kühle Brise aus dem Schiffsinnern, der Klimaanlage dort sei auch heute Nacht Dank!


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