Samstag, 08.08.26: Auftakt Malle ...

Unser Abflug auf die Insel soll heute zu einer gemütlichen Uhrzeit erfolgen: Der für 11:45 Uhr angesetzte Start mit Eurowings zum "17. Bundesland Deutschlands" sollte der gewünschten Stressvermeidung entgegen kommen und so läuft es diesmal tatsächlich dann auch: Die Fahrt zum Flughafen München "Franz Josef Strauß" (Oh Mann, was würde der zur Situation im Lande und in seinem geliebten Bayern wohl heute sagen ..?! ) verläuft problemlos. Das Parken in einem der großen Parkhäuser dicht vor dem Ausgang im Erdgeschoss auf dem einzigen freien Platz kann wohl als gutes Zeichen angesehen werden und auch der Shuttle-Bus bringt uns ohne Verzögerung zum Ziel.

Englischer Flieger?Auch die Abfertigung lässt staunen: Ist das "Digitale Gefängnis" auch ohne den entsprechenden Euro bereits so weit fertig, dass man nicht mal mehr einen Ausweis vorzeigen muss? Auch die Selbstbedienungs-Einlieferung des Gepäcks verläuft so schnell und ungewohnt einfach, dass kaum die Hilfskraft eingeschaltet werden muss, die bei nahezu allen Schaltern Selbstbediener unterstützt. Auf diese Weise sind wir derartig schnell bis zur Sicherheitskontrolle vorgerückt wie noch nie.

Dort wird es dann doch noch etwas "normaler", als Hosengürtel und Tascheninhalt gecheckt werden: Selbst Tempo-Taschentücher müssen vorher in die Körbe gelegt werden, wenn man schnell durch´s Radar kommen will, aber das wurde natürlich vom Chronisten wieder mal vergessen. Nun ja, nach dem Durchlauf aller Einzelteile von der Uhr übers Handy bis zum nachfolgenden Gürtel hatte sich das Durchkommen dann doch wieder etwas "normalisiert", auch wenn diesmal sogar kein Schweizer Messer in der Hosentasche vergessen wurde. So sind wir trotz aller verbliebenen Hindernisse nun doch sehr zügig in der Wartehalle und auch der Abflug folgt bald. Saßen hier eigentlich überwiegend "AIDA-Seefahrer", wie es später schien ..?

Eurowings ist die Tochter einer noch deutschen Luftfahrtgesellschaft, und bei der Lufthansa wurde früher (heute auch noch?) an Bord eigentlich Deutsch gesprochen, aber bei der Tochter Eurowings sind diese Zeiten wohl endgültig vorbei: Sowohl der Pilot glänzt mit zackigen englischen Erläuterungen zum bevorstehenden Flug und auch die Flugbegleiter:*Innen scheinen dieser Sprache nicht mächtig zu sein. Nun ja, Englisch ist ja inzwischen so weit verbreitet, dass sogar der amtierende deutsche Außenminister oft "ziemlich englisch" ausgesprochen wird ... Immerhin sind dann doch noch kurz deutsche Töne zu hören, als der Standardtext zur Flugsicherheit "vom Band" abgespielt wird. Und Gespräche mit dem Personal an Bord sind ja bei solchen Zweistunden-Flügen ohnehin nicht mehr nötig, da diese sowieso nur noch kurz für Verkäufe vorbeikommen ...

An Bord stellt sich schnell heraus, dass es sich hier wohl tatsächlich um einen ziemlichen "AIDA-Flieger" handelt, denn selbst die Sitznachbarin berichtet von ihrer erstmaligen Reise mit einem Kussmund-Schiff - und natürlich von ihrer bevorstehenden aufregenden Fahrt zur Sonnenfinsternis ...

Willkommen bei AIDA!Ankunft in Palma de Mallorca: Au weia, wie die Zeit vergeht! Vor 13 Jahren sind wir wie schon erwähnt ebenfalls hier zu unserer ersten AIDAmar-Tour aufgebrochen und auch unser letzter Aufenthalt auf der Insel ist nun schon wieder sage und schreibe 8 Jahre (!) her: Das war die "Weinstraße statt Schinkenstraße"-Reise 2018, die uns sehr gut gefallen hatte und bei der eine Erinnerung an den Flughafen Palma zurückgeblieben war, die mit unseren Eindrücken nach Ankunft heute nicht das Geringste zu tun hat!

Der Weg von der Maschine bis zur Ankunftshalle erscheint wie ein Marathonlauf, der jetzt nötige Fußweg scheint ohne Übertreibung kilometerlang zu sein: Es geht durch zig endlose Hallen, mal funktionieren dabei die Laufbänder, mal nicht im nächsten Abschnitt usw. Wohl dem, der nur leichtes Handgepäck mit sich führt! Am Schluss geht es unterirdisch sogar noch leicht bergauf, bis wir schließlich fast atemlos in der überfüllten Ankunftshalle einmarschieren - doch wohin jetzt?

Etwas ratlos gehen wir durch einen der vielen Ausgänge vorbei an Leuten, die mit Namensschildern auf Fluggäste warten. Gut, einen solchen Empfang durch AIDA haben wir nicht erwartet, aber zumindest doch einen kleinen Hinweis darauf, wo man nun von hier aus hingehen soll. Unschlüssig laufen wir vor dem Gebäude in irgendeine Richtung los, wenigstens ein TUI-Schild weist seine Gäste in die richtige Richtung, aber AIDA ..? Keine Spur!

Weiter geht´s durch zahllose Pulks von Reisenden, auch unterschiedliche Gruppen von Bussen gibt es in verschiedenen Richtungen zu sehen. Als wir schließlich eine davon auf gut Glück ansteuern, erkennt man am ersten Bus ein Schild: Es trägt die große Nummer 41 und winzig klein darunter: AIDA! Donnerwetter, tatsächlich ein AIDA-Bus!

Und davon steht da nun tatsächlich eine ganze Reihe, der erste hat sogar ein noch offenes Kofferfach, aber ein Mitarbeiter stoppt uns: Erst muss er wohl mit dem Fahrer klären, ob wir da noch einladen dürfen, bis er uns sein OK gibt. Wir sind offenbar die letzten, die noch in diesen Bus gequetscht werden können, was wir auch merken, als wir in diesem bis auf den letzten Platz besetzten Gefährt einen anderen Passagier bitten müssen, sein Gepäck vom Nebensitz zu entfernen, damit auch wir überhaupt sitzen können - man bemerkt wenig Begeisterung und einen sehr "entspannten" Beginn!  

Ende einer Busfahrt ... Fast angekommen ... Ein Riesentrumm erwartet uns ...

Die fast halbstündige Fahrt vom Flughafen bis zum Schiff ist zum Glück erträglich und schließlich geht ein Raunen durch des Bus, als vor uns der "Hochhauskomplex" AIDAcosma auftaucht: Es ist in der Tat ein gewaltiges Trumm, das uns hier erwartet und die weitläufige Ankunftshalle davor hält noch eine Überraschung bereit: Hatten wir noch die zum Bersten volle Check-In Halle in Hamburg Steinwerder zu Beginn der AIDAprima-Reise in haarsträubender Erinnerung, ist hier nun alles anders: Verteilt auf viele kleine Schalter, zu denen man schnell gewunken wird, ist der Check-In zügig und komfortabel abgewickelt - offensichtlich sorgt hier der Takt der eintreffenden Busse für ein gut erträgliches Verfahren. Dass man anschließend eine Personen- und Gepäckkontrolle wie am Flughafen hat (natürlich auch wieder mit separatem Hosengürtel! ), erscheint heutzutage tatsächlich normal und leider auch irgendwie nachvollziehbar ...

Die Kabine wird bezogen: Wir haben uns eine auf Deck 15 an der Steuerbordseite (rechte Seite) ausgesucht: Tatsächlich wird von da aus am 12.08. wohl die beste Sicht auf die Sonnenfinsternis sein, wie sich herausstellt. Die Kabine 15293 liegt ziemlich hecknah und natürlich auch ziemlich weit oben, darüber gibt es nur noch zwei Decks und wie man im Bild unten erkennen kann, nur noch Bar- und Sportbereiche, was wir vorher nicht besonders beachtet hatten. Denn die "Eingeweihten" wissen zu den Kabinen, in welchen Bereichen des Schiffs man sie nehmen oder aber nicht wählen sollte. Dazu weiß sogar die KI:

"Auf der AIDAcosma sollte man Kabinen auf Deck 4 und 5 (im vorderen oder mittleren Bereich) sowie bestimmte Balkonkabinen auf Deck 8 mit Vorsicht genießen oder eher meiden. Deck 4 und 5 (vorne): In diesem Bereich muss man beim An- und Ablegen mit deutlichem Lärm und Vibrationen durch die Ankeranlage und die Querstrahlruder rechnen. Deck 5 (Schiffsmitte): Kabinen in diesem Bereich liegen oft direkt unter dem Theatrium. Während abendlicher Veranstaltungen kann es hier durch Bässe und Geräusche laut werden. Deck 6 bis 8 (Schiffsmitte nahe Theatrium): Auch auf diesen Decks kann es in der Nähe des Theatriums am Abend hörbar laut werden. Deck 8 (Balkonkabinen): Viele dieser Balkonkabinen grenzen direkt an öffentliche Sonnendecks oder darunter liegende Bereiche, was die Privatsphäre auf dem Balkon einschränken und zu Laufverkehr führen kann. Tipp für eine ruhige Wahl: Kabinen auf den Decks 9 bis 15 liegen komplett zwischen anderen Kabinendecks (es gibt keine lauten öffentlichen Bereiche darüber oder darunter) und bieten in der Schiffsmitte zudem die ruhigste Lage bei Seegang."

Wo die KI irrt, merken wir sehr bald, als zunächst der Eindruck entsteht, in der Kabine neben uns könnte ein Verrückter hausen, der am Abend entweder das Mobiliar zertrümmert oder aber mit Gewalt die Einrichtung umbauen will. Etwa ein "Melde-Fall" für die Rezeption? Als dieser Irre aber auch später und bis in die Nacht einfach nicht aufhören will, seine Kabine zu zerlegen, wird klar: Das hat eine andere Ursache und ist wohl ein Fall für das Studium der Deckspläne ...

Das Bord-TV-Studium kann beginnen! Upgrade auf Balkonkabine war wohl erforderlich ... Sehr sehr kurzer Weg zur Ocean Bar! ;-)
Blick auf die Kathedrale muss sein ... Wo ist der Außenbereich vom Biergarten? Die Rundburg wieder in Sichtweite ...

Schnell stellt sich anhand dieses Decksplans der AIDAcosma heraus, dass der dort auf Deck 16 am Heck mit 22-24 numerierte Bereich das "Ocean Deck" darstellt, wo sich u.a. auch die "Ocean Bar" befindet. Und dass auf diesem Deck natürlich sowohl am Morgen als auch bis sehr spät Abends alles mögliche hin und her geschoben wird, versteht sich von selbst. Und wie man unserem späteren Foto vom Heck auf der Steuerbordseite mitsamt unserer Kabinenposition entnehmen kann (siehe Bild oben), liegt die Kabine schräg unter dem Ocean Deck - also selber schuld und nicht so wie die KI glaubt. Aber man kann sich entspannen: Das bisschen Hin- und Hergerutsche von irgendwas schräg über uns stört uns bereits vom zweiten Tag an kein bisschen mehr - man sollte nur wissen, was man auf so einem Schiff alles buchen kann!

Ansonsten ist die Kabine ok, nach Upgrade auf Balkonkabine gibt´s auch einen begehbaren Schrank neben dem Bad und insgesamt ausreichenden Platz für die kurze Zeit, die man später tatsächlich in der Kabine und nicht außerhalb im Schiff und an Land zubringt.

Fluchtpunkt Biergarten ...Der prachtvolle Ausblick von unserem Balkon aus Richung Palma ist nach all den Jahren sehr vertraut: Sowohl die berühmte gotische Rundburg Castell de Belver, die malerisch über Palma thront, als natürlich auch die Kathedrale von Palma, haben wir zuletzt bei unserer Weinreise 2018 ebenfalls besucht und so freuen wir uns natürlich auch heute wieder über den Anblick, den sie bei diesem sonnigen Wetter, das wir noch verfluchen werden, aktuell bieten. Tief unter uns lockt auch der Blick auf die Außendecks, so schauen wir direkt von oben bis hinüber zum Bereich des "bayrischen" Biergartens, wo wir uns noch häufig einfinden werden während dieser Tour ...

Wie bereits erwähnt, wird man als Neuankömmling aufgefordert, sich die "Digitale Sicherheitseinweisung" anzuschauen, bevor man mit angezogener Rettungsweste zu seinem Sammelpunkt aufbricht. Das Video soll auf dem TV oder in der App verfügbar sein, bei uns klappt es nur über Smartphone. Nach kurzer Überlegung findet man heraus, wie die Schwimmwesten anzulegen sind, bevor wir uns auf den Weg zum lokalen Sammelpunkt dann erstmals in einen der vielen Aufzüge begeben, mit denen wir während der nächsten Tage ununterbrochen unterwegs sein werden. Mal nur mit zwei, drei anderen Passagieren, häufiger aber mit viel mehr Personen in den Kabinen rauf und runter im Schiff zwischen den Decks 3 und 17. Wir sind rund sechs Personen, die alle eine Schwimmweste tragen, ein irgendwie komischer Anblick im Fahrstuhl, der allerlei flotte Sprüche hervorruft während der Fahrt. Die Schwimmwesten selbst erscheinen irgendwie besser als früher, die aktuellen verhindern offenbar sehr gut, dass man mit dem Hinterkopf im Wasser versinkt ...

Auf gute Nachbarschaft: Die Ocean Bar ... Sport ist kein Mord an Bord ... Die Kid´s schaffen eigene "Kid´s Corner" ...
Immer im Dauereinsatz: Das Bordpersonal ... Was gibt´s hier heute zu trinken? Der Salat schmeckt hier immer ...

Danach wird es aber eigentlich mal Zeit für weitere Erkundungen an Bord, denn am heutigen Nachmittag werden wir das Schiff sicher nicht mehr für einen Landgang verlassen. Es fällt auf, dass hier und heute in Palma schon der zweite Tag der aktuellen Rundreise ist, denn die am Vortag in Barcelona zugestiegenen Passagiere bevölkern schon das Schiff, gefühlt bereits als "alte Hasen", wie man merken kann. Kleiner Trost heute: Die werden auch als erste wieder in Barcelona das Schiff verlassen, während wir erst am Folgetag nach Mallorca zurückkehren ...

Lauf durch endlose Flure ...Also ist nun ein erster Rundgang auf der cosma angesagt, es folgen eine Vielzahl von Fahrstuhlfahrten und Gängen durch endlose Flure auf den Decks. Etliche weitere müssen wohl noch folgen, um hier auch nur annähernd einen Überblick zu bekommen, was diesen fast 340 Meter langen Schiffs-Riesen der "Helios-Klasse" anbelangt. Der hat wiederum auch in dieser größten Klasse nur ein einziges Schwesterschiff, nämlich die AIDAnova, die vor der cosma das erste "LNG-Schiff" darstellte, aber dazu später mehr. Auch wenn es sich um ein derartig modernes Riesenschiff handelt, gehen einem doch noch die einstigen Aussagen von Bill Lee durch den Kopf, unseres leider verstorbenen "offiziellen" Geschichtsschreibers der American Star und ausgewiesenen Fachmanns für zivile und militärische Schifffahrt. Er hatte zu diesen Schiffen, deren riesige "Segelfläche" und ihre Auswirkungen wir schon auf der AIDAmar vor dem Einlaufen in Livorno spüren konnten, eine klare Meinung. Sein Fazit bereits vor der damaligen Tour: "Kreuzfahrtschiffe machen sich wesentlich besser in `Mühlteichen´ (Karibik oder Mittelmeer). Und noch besser im Hafen, wenn es stürmisch zugeht an diesen Örtlichkeiten ..."

... und auch auf den Außendecks kann man sich verlaufen ...Der Gang durchs Schiff führt uns durch diverse Restaurants, von denen es an Bord insgesamt sage und schreibe 17 (!) gibt. Dieselbe Anzahl gilt auch für Bars und Cafe´s: Kommt man da eigentlich in einer eizigen Woche irgendwie durch ..? In diesem Zusammenhang gilt es allerdings noch eines zu erwähnen: Ein großer Teil der Umsätze auf einem AIDA-Schiff wird durch Getränke erzielt. Lediglich die Getränke zu dem Mahlzeiten in den Buffet-Restaurants sind kostenlos, überall sonst und natürlich auch in den Bars heißt es zahlen, und das je nach Gegebenheit ziemlich heftig. Auch wenn man z.B. vor der Tour ein "Getränkepaket" buchen will, sollte man vorsichtig sein. AIDA hat nämlich ziemlich strikte Nutzungsbedingungen festgelegt, so gibt es z.B. einen "Kabinen-Buchungszwang": Ein Getränkepaket muss für alle erwachsenen Personen in derselben Kabine identisch gebucht werden. Es ist nicht erlaubt, dass nur eine Person ein Paket nutzt und die andere nicht. Kinder in derselben Kabine sind von dieser Bindung befreit und können ohne Paket reisen. Man sollte sich hier also genau überlegen, was man da vorhat, ansonsten könnte ggf. eine unangenehme Überraschung warten ...

Überall wuselt aufmerksames Personal herum, das wir in den nächsten Tagen als wirklich hervorragend und stets freundlich um das Wohl der Gäste bemüht erleben werden - dafür bereits an dieser Stelle ein großes Lob! Überall sind die Passagiere schon voll beschäftigt, von denen ja viele wie erwähnt seit dem Vortag in Barcelona an Bord sind.

Etliche Passagiere sind hier am Nachmittag und Abend bereits beim "Sporteln": An Bord der cosma gibt es das Angebot eines großen "Body & Soul"-Komplexes, der in die Außendecks und Poolbereiche übergeht. Zu den wichtigsten Sport- und Trainingsflächen gehören: Fitnessstudio (Indoor-Gym), Outdoor-Fitnessbereich: Ein Trainingsbereich unter freiem Himmel mit wetterfesten Geräten wie Ergometern mit Meerblick. Das Sport-Außendeck (Deck 18) ist ein Bereich für Ballsportarten und Gruppenaktivitäten. Es gibt auch Joggingparcours: Eine ca. 250 Meter lange Laufstrecke auf Deck 18 für die morgendliche Runde. Die Boulderwand ist eine Kletterwand an Deck für aktive Kletterer. Auch eine Minigolfanlage gibt es an Bord: Ein kleiner Parcours (8 Kurse) auf Deck 8 nahe dem Sportbereich. Zusätzliche Pooldecks und Aktivbereiche bestehen, so z.B. Flächen für Kurse wie Wassergymnastik usw. usw.

Ladislav Farkaš bei der Arbeit ... Gediegene Clubatmosphäre ... Schon was los im Theatrium?

Außer durch Sportbereiche streifen wir auch durch viele andere, z.B. Unterhaltungszonen: Zumeist ist das zentrale "Theatrium" natürlich auch auf diesem AIDA-Schiff wie überall der Hauptort für Show-Veranstaltungen, die man hier von drei Decks aus beobachten kann. Heute gibt es dort gerade ein Konzert von Ladislav Farkaš: Er ist während unserer Fahrt als Pianist und Sänger für die Live-Musik (oft auch in der Lounge, der Vinothek oder an einer der zentralen Bars) an Bord des Schiffes zuständig. Ebenfalls tritt dort in den nächsten Tagen Daniel Sugimoto regelmäßig auf und begeistert die Passagiere unter anderem mit einer eigenen Show, in der er gern Klassiker von Elton John am Klavier performt. Der erste Rundgang führt uns selbstverständlich auch zu unserer Nachbarschafts-Bar: Die schon erwähnte "Ocean Bar" auf dem Deck über uns ist bestens gefüllt mit Gästen, da wird´s heute Abend wieder viel zum Verschieben geben!

Auch für die Unterhaltung der Kids ist gesorgt: Überall tollen sie herum, manchmal fragt man sich glatt, ob auch die Eltern an Bord sind. Übrigens: Auch für die Kabinenwahl in der Umgebung von solchen "Kid´s Cornern" gelten bestimmte Regeln, die man laut den  "Eingeweihten" beachten sollte ...

Irgendwann ist es so weit: Es wird 22:00 Uhr und längst haben wir uns an der Reling eingefunden, um die Abfahrt von Mallorca mit den uns so vertrauten Klängen von "Sail Away" zu erleben: Das Lotsenboot fährt um das Schiff, wir legen ab: Die hell erleuchtete Kulisse von Palma gleitet an uns vorbei, als wir uns anschicken, Mallorca zu verlassen, vertraute melancholische Gefühle werden wach ...

Lotse ist an Bord, es kann losgehen ... Passend zu uns: Die "Marella Explorer" bleibt aber noch im Hafen ... Bewegend zu "Sail Away": Die Rundburg grüßt zum Abschied von Palma ...

Es dauert lange, bis wir sehr spät am heutigen Abend wieder in die Kabine zurückkehren werden. Dass wir dabei natürlich auch auf einen vermutlich irren Kabinennachbarn treffen werden, wurde bereits ausführlich angekündigt: Wie man aber auch weiß, haben wir das bestens überstanden ...

Wird fortgesetzt!


© 2026 J. de Haas


Anm. der Red.: Weitere Beiträge von Jürgen de Haas finden sich in unserer Autorenübersicht!