Explorer II: Das neue Redaktionsfahrzeug ...

oder: Es lebe der sanfte Individual-Tourismus (1)!


Wie man weiß und wie wir bereits seit unserem Besuch auf der ersten IOR im neuen Jahrtausend deutlich gemacht haben: Wir brauchten irgend wann mal ein neues Fahrzeug, das mit unserem ersten, dem legendären EXPLORER mithalten konnte.

Doch recht schwierig schien das alles zu werden, da es scheinbar nichts besseres gab für unsere Zwecke - und so hatten wir eine harte Zeit des Nachdenkens und Ausprobierens. Doch dann geschah das Unerwartete. Jemand schickte uns nach Lektüre des Explorer Magazins eine kurze Email: Auf einer Vorabmesse im südlichen Deutschland würde der Prototyp eines Fahrzeugs ausgestellt, das die Herzen echter Expeditionsreisenden höher schlagen lassen sollte: der EXPLORER II!

Nicht nur wegen der für uns vertrauten Namensgebung horchten wir auf, sondern insbesondere wegen des Prospekts der Herstellerfirma, den wir natürlich sofort anforderten. Was wir hier lasen, ließ uns fast den Atem stocken, denn es schien sich um genau das Fahrzeug zu handeln, das uns seit langem vorschwebte. Wir machten uns unverzüglich auf den Weg zum Messegelände und waren nur noch begeistert - wir hatten gefunden, was wir suchten!

Um unsere Begeisterung verständlich zu machen, im folgenden einige Auszüge aus dem Prospekt des EXPLORER II, den wir selbst aufgrund des noch kleinen Prototyps auf der Messe sofort geordert haben - noch während der Veranstaltung wurde das Exponat als neues Redaktionsfahrzeug umgestaltet - auch der Hersteller war sehr angetan von seinen ersten Kunden!


Auszug aus dem Prospekt des EXPLORER II:

Überzeugend: Der erste (kleine) Prototyp ..."EXPLORER II: Es kann nur einen geben ...

Er ist anders als alle anderen - schon auf den ersten Blick. Eben ein echter Explorer. Freiheit und Abenteuer pur. Ohne Kompromisse. Vor allem bei Qualität und Durchsetzungsfähigkeit. 

Sinnbild für Perfektion auf vier Rädern und vier Ketten - abseits aller Wege und auf den Asphaltbändern moderner Urbanität. Ihr persönlicher EXPLORER II - für Ihre individuellen Fluchten aus dem Alltag. Für Ihre ganz eigene Art, dem Leben die richtige Richtung zu geben.

Phantasie ist der Motor für Visionen. Keiner zeigt das so deutlich wie der EXPLORER II. Es kann nur einen geben!

Komme, wer oder was da wolle ...

Wo für andere die Reise endet oder gar nicht erst beginnt, eröffnen sich Ihnen ganz neue Dimensionen. Denn der EXPLORER II akzeptiert weder Landes- noch sonstige Grenzen, scheut keine Herausforderung und stellt sich jeder noch so anspruchsvollen Aufgabe. Ob mit schier unendlicher Traktion in härtestem Gelände oder mit (fast) limousinenhaftem Luxus im städtischen Verkehr. 

Ob mit eindrucksvoller Kraftentfaltung im Fahrbetrieb oder mit dynamischer Elastizität in Verteidigung und Angriff. Spüren Sie in der Auseinandersetzung mit örtlichen Polizeikräften, lokalen Banditen, nationalen Boden- und Luftstreitkräften die Eleganz und Überlegenheit ihres Auftritts, die Durchschlagskraft Ihrer Laser - spüren Sie den EXPLORER II mit all seiner Faszination!

EXPLORER II: Sein erster richtiger Messe-Auftritt bei der IOR ...Auf zu neuen Ufern!

Snowboarden in unberührtem Tiefschnee, Gipfelstürmen fern aller ausgefahrenen Spuren, ungehindertes Abtauchen in Baggerseen Ihrer Umgebung, Exkursionen auf bislang unentdeckten Routen und seit langem umkämpften Bergpisten. Was oder wer auch immer Ihr Ziel ist, mit dem EXPLORER II werden Sie es erreichen oder treffen. Sicher!

Ihr Entdeckergeist und sein Kampfgeist ruhen auf einem optimalen Fundament: den legendären EXPLORER II-Gelände- und Kampfqualitäten. 

Gesichert durch ausgereifte Technologie des kombinierten Rad-Kettenantriebs, geschützt durch die weltweit anerkannte zentimeterstarke Panzerung und Belastbarkeit eines EXPLORER II. Geleitet durch einen einzigartigen Autopiloten mit GPS und "Nullsicht"-Navigation ...

Perfekter Lückenfüller und Wegfeger ...

Im EXPLORER II "stehen" Sie über den Dingen. Die hohe Sitzposition, gepaart mit bester Rundumsicht über Bildschirme. Kombiniert mit feuerfester Außenhaut und minengeschütztem Fahrwerk. Dies alles sorgt dafür, dass Sie auch im engen, hektischen Stadtverkehr und dem hitzigsten Kampfgetümmel jederzeit den Überblick behalten - und die letzte Parklücke wie auch die einzige Lücke im Kreise Ihrer Gegner als erster sehen. Und sie auch bekommen und sie nutzen. Rollen Sie nach Herzenslust durch vermintes Gelände und lassen Sie sich hierdurch Ihren wohlverdienten Urlaubsgenuss nicht länger trüben. Sie fahren, rollen, kämpfen - sicherer, entspannter und souveräner.

Endlich: Das richtige Fahrzeug für das Explorer Team!In der Ruhe liegt die Kraft ...

Angetrieben wird der EXPLORER II durch einen kleinen, laufruhigen und wartungsfreien Leichtluftwasser-Reaktor, luftgekühlt und vollautomatisch. Im unwahrscheinlichen Fall, dass Ihr Fahrzeug wirklich einmal außer Betrieb gestellt werden sollte, ist alles kinderleicht. 

Das zukunftsorientierte Entsorgungskonzept ist angelehnt an das modernster russischer und anderer atomgetriebener U-Boote: Das Fahrzeug braucht nur in der Wüste irgendwo ungesehen abgestellt und das Nummernschild entfernt werden - fertig! Sollte es sich um ein Drittweltland handeln, kein Problem, erfahrungsgemäß besteht hier in Umweltbelangen sowieso nur geringes Interesse.

Sollten irgendwann dennoch westliche Staaten an einer Wüstenreinigung und Bergung interessiert sein, werden diese dann entsprechende Mittel bereitstellen, womit auch langfristig für Ihre finanzielle Sicherheit gesorgt ist. Soviel Kultiviertheit und Vorsorge stünde selbst mancher Limousine gut zu Gesicht.

Eine Welt für sich und für Sie ....

Überall auf der Welt weckt der Name EXPLORER die gleichen Gefühle: Begeisterung, Begehrlichkeit, Bewunderung, Unterwürfigkeit, Fluchtgedanken, Hass auf Bill Gates, Gedanken an Zellerreit, Wüsten, Afrika, Tiefsee, unendliches All, kosmische Weiten, den letzten Angelurlaub ... Ein Name, der keine Übersetzung benötigt, ein Name, der als Synonym für Allradkettenperfektion, Zuverlässigkeit, unermessliche Kampfkraft, Unverwüstlichkeit und unendliche Abenteuer steht.

Träume hatten Sie gestern. Heute haben Sie den EXPLORER II. Zeigen Sie sich als Mann oder als Frau oder als beides oder weder noch. Gehorchen Sie Ihren Instinkten. Zeigen Sie Ihre Potenz. Lassen Sie alles raushängen. Zeigen Sie IHN! Ein Fest für die Sinne, ein Sieg des Verstands. Einer wie keiner! Accept no limits! Be the one! Unverkennbar Ihr ganz persönlicher Stiel.

In jeder Hinsicht eine Klasse für sich. Wie Sie ..."


Dieses Konzept überzeugte uns auch in Hinblick auf unser neues Redaktionsfahrzeug völlig. Das Fahrzeug musste unseres werden, denn es schien wie bereits der erste Explorer irgend wie zu uns zu passen - der Prospekt machte dies mehr als deutlich!

Viel Freude bei der ersten Campingtour ...Beeindruckend ist unser neues 56 Tonnen-Ungetüm in der Tat: Gelenkt wird es ganz einfach über 2 Joysticks. Man kann wählen zwischen einem Allradantrieb oder 4 Kettenpaaren, die zum Einsatz kommen, sobald die Räder eingefahren sind - die optimale Lösung auch für extremes Gelände! Da das Fahrzeug über ein ausfahrbares Periskop verfügt, können Gewässer bis zu 12 m Tiefe problemlos durchfahren werden, wobei der Autopilot auch schwierigste Unterwasserpassagen meistert.

Gemeinsam mit den ca. 12.000 PS, die der schuhschachtelgroße Reaktor liefert, dessen modernes Entsorgungskonzept uns gefällt, ergibt sich ein Redaktionsfahrzeug, das endlich auch unsere letzten Wünsche erfüllt. Für den Fall, ausnahmsweise einmal auf weniger umgängliche Zeitgenossen während einer Tour zu treffen, z.B. bei Wohnkabinertreffen, sorgen die beiden drehbaren Laser auf dem Heckdach für überzeugende Argumente.

Selbstverständlich ist das Fahrzeug genau so gut im Alltag einsetzbar, endlich sind auch wahnsinnige Autofahrer, die einem beim Überholen eines Lkw in der Kurve auf der eigenen Fahrbahn entgegenkommen, kein Problem mehr. Lästig bleibt allerdings nach wie vor die Verzögerung, die auf der Reise entsteht, bis die Reste weggeräumt sind und der Papierkrieg erledigt ist ...

Die ersten Campingausflüge mit dem neuen Gerät waren ebenfalls bereits sehr erfolgreich. Wenn man sich erst daran gewöhnt hat, dass der normale Camper völlig die Nerven verliert, wenn wir erstmals neben seinem Zelt, Wohnwagen oder Womo einparken, ist eigentlich auch ein Campingurlaub kaum ein Problem. In der Regel gelingt es auch leicht, dem Betreiber des Campingplatzes zu versichern, dass wir den Kettenantrieb nur bei fast schon schottisch sumpfigen Wiesen einsetzen. Bei Zeltern verzichten wir zumeist darauf, direkt neben ihren Abspannschnüren zum Stehen zu kommen, was unser Beitrag zu einem angenehmen Miteinander auf dem Platz ist.

Wie immer: Gern gesehen bei Hausmessen ...

Auch bei Hausmessen sind wir wie üblich gern gesehen, selbst wenn wir natürlich noch mehr Fragen als sonst schon zu unserem Expeditionsfahrzeug beantworten müssen und unzählige Führungen durchs Fahrzeuginnere fällig sind. Lediglich bei der Vorführung unserer Laser müssen wir bedauernd ablehnen - das bei einem derartigen Versuch eingeschmolzene Hymermobil auf einem der ersten Campingplätze wird uns noch lange eine Warnung sein!

Selbst eingefleischte Anhänger von GFK- und sonstigen Leichtaufbauten sind in der Regel bereits nach wenigen Minuten von unserem Konzept überzeugt und lassen sich die Adresse des Herstellers geben. Zu einem echten Auflauf führte unser erstes Auftauchen in Zellerreit 2020 - die dort versammelten Globetrotter hatten ein echtes Gesprächsthema und es gelang uns sogar kurzzeitig, viele abzulenken von den in diesem Jahr erstmaligen Veranstaltungen auf der Schlammwiese ...

... und natürlich beim Globetrottertreffen in Zellerreit!

Selbstverständlich war auch bereits der erste Auslandsaufenthalt mit unserem EXPLORER II fällig. Der Ehrlichkeit halber muss man darauf hinweisen, dass die Zoll- und sonstigen Formalitäten beim Grenzübertritt deutlich länger dauern als sonst, aber zur Not kann man auch einfach dann losfahren, wenn einem das ganze zu langwierig wird - über die verblüfften und ratlosen Gesichter der Beamten hinter einem wird man noch lange lachen!

Hindernisse beim Grenzübertritt gibt es keine mehr ...Obwohl man mit unserem Fahrzeug nun auch erstmalig isländische Pickup-Fahrer beeindrucken könnte, so erscheint das Gerät doch besonders geeignet für Touren nach Nord- und Mittelafrika.

Wie man von Globetrotter-Treffen weiß, dienen die dort üblichen und täglich wechselnden Regelungen zu Grenzübertritten von A nach B, B nach C und wieder zurück von C nach A nicht etwa den Veranstaltern von Expeditionsreisen, die sich über einen ungebremsten Zulauf von Abenteuer-Touris freuen, die so etwas offensichtlich brauchen. Nein, vielmehr dienen diese Regelungen der simplen Bereicherung der dortigen Ganovenbanden. Sobald man eine der üblichen Meldungen bei einem der Grenzposten gemacht hat, funken diese nämlich die genauen Touristendaten an die örtlich zuständigen Banditen, die so bequem zu ihren Raubzügen starten können.

Mit dem EXPLORER II gehören auch derartige Probleme der Vergangenheit an. Falls man nicht der Einfachheit halber direkt durch das Grenzpostenhäuschen durchrollt, sondern sich ordnungsmäßig anmeldet, kann man anschließend mit einer Leistung von mehreren KW die lustigen Sendeversuche des Postens derart wegbügeln, dass man sich beim Gedanken an die Jungs an ihren Funkgerätchen nur noch vor Lachen biegen kann.

Endlich werden wir so künftig auch bei einer der legendären Klaus Därr Expeditionen mitmachen können - über die dabei üblichen Raubüberfälle können wir nun nur noch genauso lachen wie über Vorkommnisse bei Campingaufenthalten in Mecklenburg-Vorpommern. Ganz egal, wer oder was hier auftaucht, unsere Reaktion ist nun nur noch abhängig von unserer Tagesstimmung. Sind wir gut drauf und bestens gelaunt (wie meistens!), warten wir, bis die Jungs mit ihren üblichen Ausrüstungsgegenständen wie Baseballschläger oder Kalaschnikow vor unserer 5 cm - Spezialverglasung auftauchen. Wir greifen dann zum Lippenstift, malen uns vor ihren Augen in aller Ruhe die Lippen an und drücken einen dicken Kuss von innen an die Scheibe - zumeist ist dann nach wenigen Minuten wieder Ruhe draußen und die Moskitos bleiben die einzigen, die weiter auf Insassen hoffen ...

Sind wir weniger gut drauf oder nerven die Jungs mehr als üblich, reicht es, sich für wenige Minuten ins Cockpit zu schwingen. Will man überflüssigen Ärger vermeiden, wird der Laser auf eine Temperatur eingestellt, die der Einfachheit halber keinerlei Rückstände von Baseballschlägern, Kalaschnikows oder deren Besitzern vorsieht - eine insgesamt saubere, chirurgische Lösung des Problems!

... und die Wüste bebt, wenn wir kommen!

Wie man sieht, haben wir nun wieder erneut unser Idealfahrzeug gefunden. Wir müssen uns jetzt nur noch zur nächsten großen Expedition anmelden. Wir sind bereit - sanfter Individual-Tourismus, wir kommen ..!  


1. Nachtrag, Oktober ´00: Dass wir dem Zeitgeist mit unserem obigen Beitrag wieder mal deutlich voraus waren, fanden wir bei der Lektüre eines Artikels der Süddeutschen Zeitung vom 04.10.00 erneut bestätigt. Mit unserem Explorer II könnten wir glatt der ukrainischen Armee Konkurrenz machen, die ebenfalls einiges hat im Angebot für den abenteuerlustigen (Offroad!)-Touri - über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten!


2. Nachtrag, Oktober ´02: Inzwischen hat sich herausgestellt, dass wir damals auch mit dem guten alten Pickup hätten weiter machen können. Wie so oft haben unsere amerikanischen Freunde die ganz einfache Lösung erfunden, und die macht unseren EXPLORER II fast überflüssig: Der Pickup als Kampfpanzer-Ersatz ...


3. Nachtrag, Dezember ´04: Mittlerweile ist der Beitrag nun schon mehrere Jahre in dieser Rubrik zu finden, und immer wieder erhalten wir begeisterte Mails von Lesern, die sich ebenfalls ein solches Fahrzeug wünschen - wir können es verstehen!  

Beispielhaft für derartige Anfragen bei uns eine Mail von Andreas Stuckert, der dringend ein "Tarnkappenexpeditionsmobil" sucht: 

Sehr gehrte Damen und Herren Expeditionsmobilexperten,

auch ich habe schon die Grunderfahrungen mit ausgekochten Luschen rund um den Bush (jener in Australien) gemacht, schlafen mit einem zugespitzten Küchenmesser unter dem Kissen ist also auch für mich nichts Neues. Da ich aber in naher Zukunft, soweit die noch vorhanden ist, eine Reise durch bleigeschwängerte Luft plane, bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Expeditionsmobil mit Schutzklasse 3 oder noch viel mehr. Dabei bin ich auf den Explorer II und die aufgemotzte Amibüchse mit den ferngesteuerten Boden-Luft-Raketen gestoßen. Während mir der Explorer II ja noch zivilisiert erscheint, kann ich mir gut vorstellen, dass der amerikanische Schluckspecht doch gleich alle Blicke auf sich ziehen würde.

Deshalb möchte ich Sie fragen, ob Ihnen ein Tarnkappenexpeditionsmobil bekannt ist, welches auf der selben Technik aufgebaut ist wie die ähnlich klingenden Bomber. Da mittlerweile schon die Benützung von Handy´s zur tödlichen Bedrohung werden kann und ich ein Telefonfreak bin, möchte ich doch lieber etwas unauffälliger durchs Gelände walzen, am liebsten natürlich unsichtbar. Dass hier Mehrkosten entstehen könnten ist mir bewusst, jedoch ist das Sparpotential auf Campingplätzen, an der Tanksäule und auf Kurzzeitparkplätzen enorm.

Sollten Sie als gut informierte Experten nun ein Herstellerverzeichnis solcher Fahrzeuge haben, wäre ich Ihnen für entsprechende Angaben äußerst dankbar. Da ich schon ausführliche Erfahrungen mit Panzerfahrzeugen habe, ist die Größe und das Gewicht für mich weniger maßgebend, jedoch lege ich großen Wert auf eine gemütliche Duschkabine und einen biertauglichen Kühlschrank. Darum möchte ich Sie bitten, bei Ihrer Auswahl entsprechender Fahrzeuge diese beiden Punkte nicht aus den Augen zu verlieren.

Mit bestem Dank für Ihre Bemühungen und in freudiger Erwartung technischer Leckerbissen sowie mit den üblichen freundlichen Grüssen

Andy Stuckert, Basel/Schweiz (quasi noch neutraler Staat)

Lieber Andy, die Idee mit dem Tarnkappenmobil erscheint uns richtungsweisend! Auch der Ansatz, der gut in unsere "Geiz ist geil"-Zeit passt, überzeugt uns: Die Anschaffungs- und Herstellungskosten dieses sicher nicht ganz billigen Fahrzeugs mit dem Einsparen von Campingplatzgebühren o.ä. wieder herein zu holen, könnte glatt von einer unserer wichtigen politischen Parteien stammen, die um intelligente und pfiffige Sparvorschläge auch nie verlegen sind. 

Wir versprechen, die Augen nach einem solchen Fahrzeug aufzuhalten (vielleicht brauchen wir ja auch mal einen EXPLORER III). Solltest du in nächster Zeit trotzdem nichts derartiges finden, wie wäre es mit einer Anzeige in unserem Bazar?


4. Nachtrag, September ´05: Und noch ein ultimatives Expeditionsfahrzeug ...

Mittlerweile wissen wir es: Es gibt auch noch andere ultimative Expeditionsfahrzeuge als den von uns beschriebenen, mittlerweile schon berühmten EXPLORER II. Nein, wir meinen nicht die Pickups als Kampfpanzer-Ersatz, die wir bereits oben vorgestellt haben. Wir sprechen vielmehr von dem Fahrzeug von Rolf Müller*), der sich uns gegenüber als "moderner Expeditionsreisender" geoutet hat. Man kann ihm nur zurufen: Willkommen im 21. Jahrhundert!  

*) Name von der Redaktion geändert