1. Nachtrag, November ´07: Ergänzungen ...

Kaum war der Explorer runter vom Pickup und wieder gut verstaut für den Winter (), konnten wir den Rest erledigen, der vor dem Winter noch ausstand: Zunächst sollte einmal die Ladefläche beschichtet werden, da weder die in den vergangenen Jahren benutzte Gummimatte noch irgendwelche Ladeflächenwannen überzeugen konnten - überall schließlich findet das Wasser seinen gnadenlosen Weg ...

In der Zwischenzeit konnten wir sie nun also machen, die Ladeflächenbeschichtung: Die Rhino Linings Beschichtung überzeugt da eher als die anderen Lösungen und ebenfalls die Firma, die dieses in unserer Nähe erledigte: Die Weinmann Nutzfahrzeuge Vertriebs GmbH in Feldkirchen bei München macht dies zuverlässig innerhalb von 2-3 Tagen je nach Jahreszeit - wir waren sehr zufrieden  mit dem Ergebnis!

Die Rhino-Lining Beschichtung bringt´s ... ... und dazu noch ein Belding Hardtop ...

Und danach konnten wir es endlich montieren: Ein Belding Hardtop, wie wir schon eines zuvor 10 Jahre lang bei unserem Nissan Vorgänger zu unserer Zufriedenheit einsetzen konnten - nun also auf ein Neues bei unserem Ranger! Und Belding schaffte auch, was andere nicht konnten zu dieser Zeit: Neben einer zuverlässigen punktgenauen Lieferung auch ein Hardtop für unseren 1,5 Kabiner herzustellen, und das in der "unmöglichen" Farbe veridiangrün - was will man mehr!

Ach ja, noch was: Auch ohne Kabine und mit Zusatzfedern ist am Fahrkomfort des Rangers mit Hardtop nichts auszusetzen - ganz im Gegenteil: Wenn man mit dem Gaspedal so umgeht, wie es sein sollte, verhält er sich erwartungsgemäß. Und auch bei derzeit knüppelharten Schlaglöchern auf den Pisten rund um die Redaktion ist er durchaus erträglich - wer so etwas nicht aushält, sollte halt Cayenne fahren ...


2. Nachtrag, Mai ´08: Ein "EU-Personenschutzbügel" ist da ...

Nachgerüstet: ARB-Windenstoßstange ...Die Sache hatte uns keine Ruhe gelassen: Wie schon oben geschrieben, ist klar erkennbar, dass mit diesem einst "Bullenfänger" genannten und heute als "Wellnessbügel" umgewidmeten Ausrüstungsgegenstand wieder einmal eine Sau durch die EU-Bürokratendörfer getrieben wurde, die sich (wie so oft) mit Scheinproblemen befasst und in dieser Zeit zumindest die ahnungslose Öffentlichkeit von tatsächlichen Problemen ablenkt, um die sich niemand kümmert.

So geschehen mit dem angeblich in der Schweiz durch einen "Bullenfänger" getöteten Kind, bei dem sich herausgestellt hatte, dass dieses einem Range Rover in den Weg gelaufen war, der eine Schneepflugplatte montiert hatte. Somit ein sehr umstrittener Todesfall auf der einen Seite als Anlass für eine bürokratische Großleistung auf der anderen Seite, und das in Anbetracht von jährlich Tausenden von Verkehrstoten, gegen die man nicht wirklich etwas Ernsthaftes unternimmt.  

Also haben wir uns mit diesem Humbug nicht abgefunden und statt eines Wellnessbügels eben eine Windenstoßstange nachgerüstet: Fritz von Kayser-Offroad-Sachsen (ehemals offroad-academy), den wir auch bei der Abenteuer & Allrad 2008 in Bad Kissingen wieder getroffen haben, montierte dieses gute Stück von ARB für den neuen Ranger geradezu mustergültig und erledigte noch am selben Tag auch die fällige Eintragung - was will man mehr! Und klar, dass wir nun auch wieder eine CB-Funkantenne haben - Platz genug ist dafür jetzt vorhanden ...

Mehr zu unserer ARB-Stoßstange im Bericht vom Testival 2008


3. Nachtrag, Januar ´11: Markterfolg ...

Kaum sind einige Jahre vergangen, schon haben sich die Voraussetzungen von damals verändert!

Inzwischen haben sich viele neue Pickup-Käufer und solche, die es werden wollten, bei uns gemeldet und unsere aktuelle Meinung zum Ford Ranger alias "Redaktionsfahrzeug" angefordert - und sie waren offenbar nicht allzu überrascht, dass wir ihnen immer noch dasselbe sagen konnten wie früher: Wir sind mit diesem Fahrzeug unverändert sehr zufrieden ..!

Ranger im Einsatz: Korsika Herbst 2010 ... Ranger im Einsatz: München Winter 2010/2011 ...

Und auch die Nachfrage nach diesem Pickup hat sich mittlerweile - insbesondere auch bei den Wohnkabinenfahrern - in unsere seinerzeit dargestellte Richtung entwickelt: Zuladung, "Selbstmördertüren", Preis-/Leistungsverhältnis und mehr sprechen eben für die Fahrzeugalternativen Ford Ranger oder Mazda BT50 ...

In diesem Sinne freut es uns natürlich, wenn wir bei der Entscheidung behilflich sein konnten, auch wenn unsere obige Meinung bezüglich des Herstellers ebenfalls unverändert gilt - aber was soll´s, wenn man letztlich zufrieden ist mit seinem Fahrzeug und die Werkstatt so gut wie nie (außer bei der jährlichen Wartung) aufsuchen muss.

Hoffen wir, dass es auch weiterhin so bleibt!


4. Nachtrag, Juni ´15: Der Unterboden macht´s ...

Wir geben es zu: All die Jahre haben wir echt vergessen zu erwähnen, warum es auch heute - im Jahr 2015 (!) - unseren geliebten Ford Ranger als Basisfahrzeug immer noch gibt, der unverändert zuverlässig bei Bedarf seine Explorerkabine transportiert.

Autorostschutz: Bis heute erfolgreich ...Ja, da gibt es ein Geheimnis, ohne das es niemals möglich gewesen wäre, dieses Fahrzeug auch nach 8 harten Münchner Wintern problemlos weiter zu fahren - was unser guter alter Nissan seinerzeit ja schon kurz nach einer ähnlichen Nutzungsdauer kaum noch ermöglicht hätte.

Es war nicht das Problem, dass wir uns kein neues Trägerfahrzeug leisten wollten. Aber wir mögen einfach nicht andauernd neue, wieder mit noch mehr Elektronik vollgestopfte Kisten. Die dann auch noch von Version zu Version zuverlässig und idiotischerweise immer bis zu 10 cm und mehr länger werden. Und die man wieder für einen Kabinentransport herrichten muss.

Nein, wir wollen also das Teil so lange wie möglich nutzen und einen wesentlichen Anteil daran - wenn nicht den größten - hatte der Rostschutz unseres Unterbodens während der letzten Jahre. Ein Thema, das von den mit maximalem Streusalzverbrauch geprägten Münchner Wintern dominiert wird. Genau  deshalb lassen wir den Unterboden nun schon seit 8 Jahren erfolgreich bearbeiten. Und was soll man sagen, es funktioniert! Unsere Empfehlung aus Erfahrung: Autorostschutz Schuster in München macht´s! 


5. Nachtrag, Juli ´18: Fast hätten wir´s vergessen - in aller Stille hatte unser Ranger sein 10-Jähriges!

Im Jahr 2017 war es so weit, so gut. Trotz allem feindseligen Verhalten von "Umwelthilfe" und anderen: Eine Diesel-Dreckschleuder mit nur EURO 4, die ja nun eigentlich wohl wie bald alle von den guten, sauberen und gesunden deutschen Straßen vertrieben gehört, hat im Vorjahr ihr erfolgreiches 10-jähriges Jubiläum gefeiert!

Jubiläum mit Diesel-Sulz: 10 Jahre Ford Ranger!Vorab: Ausfälle dieses Fahrzeugs gab es eigentlich nicht, was natürlich für begeisterte und manische Schrauber ein echtes KO-Kriterium wäre.

Allerdings gab es zwei (!) Ausnahmen: Sowohl in den Wintermonaten Januar 2017 wie auch 2018 gab es versulzten Diesel, und das "komischerweise" zum ersten Mal in 10 Jahren!

Nun, wir hatten wie immer "Winterdiesel" von ALLGUTH getankt und der war natürlich frostsicher wie nix, wie uns der Konzern bereits Anfang 2017 mitteilte, als überall in Bayern reihenweise Diesel-Fahrzeuge liegen blieben wegen desselben Problems.

Der hervorragende umweltfördernde "Biodiesel", der heutzutage überall in die Tanks läuft, hatte damit natürlich rein gar nix zu tun, es waren wohl die langen, ungeschützten Treibstoffleitungen eines Billig-Pickups, die dafür verantwortlich waren, ganz klar! Meinte zumindest ein Fachmann vom ADAC ...

Und was will man machen, die Polarwinter werden ja nicht nur auf Spitzbergen während des Klimawandels (neuerdings wegen Glatteis nach Regen) immer härter, wie man weiß - am aktuellen "Biodiesel" kann´s bestimmt nicht liegen, denn da wird mit Sicherheit kein bisschen gepanscht. Ehrlich!!!

Das Ergebnis: Zweimal Werkstattaufenthalt, zweimal neuer Dieselfilter, dabei einmal Tankentleerung - kost fast nix, zum Glück haben wir´s ja, und wir sparen schließlich immens beim uralten Billig-Pickup, der uns so am Herz liegt ..!

Nun, der tolle, winterharte "Biodiesel" fließt weiter unschuldig durch die Tanks und im kommenden Winter müssen wir wohl was ganz Spezielles tanken: Noch besseren, noch winterhärteren, wahrscheinlich noch biologisch-ökologischeren Polarwinter-Diesel und noch mehr Zusätze reinschütten als beim letzten Mal. Oder noch besser: Den Diesel tanken, den man inzwischen für´n Schweinegeld kriegt: So einen vermutlich biofreien "Super-Duper-MaxxMotion-Spezialdiesel", der wahrscheinlich so ist, wie Diesel vor 20 Jahren war ...

Nun, wir leben halt im Land mit der "dümmsten Energiepolitik der Welt" (Wallstreet Journal) (was übrigens sicher nicht nur für die Politik gilt, oder wie sieht´s aus mit Umwelt, Währung, Bildung, Migration, etc. in der letzten Dekade?! ). Wundern würde es da einen kaum, wenn man in der Folgezeit Fahrzeuge mit "nur" EURO 4 "autonom" zum Abschalten bringen und die Besitzer zum Kauf erstklassiger, umweltschonender und höchstgeförderter neuer, extrem zukunftsfähiger Elektrofahrzeuge zum Wohle der wertebasierten Volkswirtschaft und Automobilindustrie zwingen würde. Aber dann werden wir mit Ranger + Explorer trotzdem noch länger und mit Sicherheit woanders unterwegs bleiben: So lange, bis irgendwas anderes uns scheidet - aber wirklich nicht ausgerechnet der "idiotisch-bürokratisch-kapitalistisch-industrielle Komplex" oder irgendwelche "grünrotgestreiften Öko-Terroristen" ..!


6. Nachtrag, April ´19: April, April, das Hauptzollamt will ... uns verscheißern ..!?

Schon 2007: Behandlung Emissionsschlüssel 69Was anderen Pickup-Fahrern schon seit Monaten passiert ist, das hatte uns jetzt auch erreicht! Wir wissen zwar, dass man hierzulande mittlerweile mit allem rechnen muss und man auch irgendwelchen Institutionen kein Vertrauen mehr entgegenbringen kann. Doch das Schreiben vom Hauptzollamt Augsburg verblüffte dann doch durch Unverfrorenheit: Man hatte nach dem Durchforsten von Datenbanken - angeblich aus IT-Gründen, vermutlich aber auch zum Zwecke der Geldbeschaffung - festgestellt, dass einst vor mehr als einem Jahrzehnt vier Sitze bei unserem Ranger eingetragen wurden - klarer Fall von PKW also. Und dann natürlich auch EURO 3 PKW, denn bereits 2007 galt zum Emissionsschlüssel 69: Steuersätze für Euro3- und Euro4-PKW identisch (siehe Schreiben rechts).  

Und so sind dann im Bescheid, aufgrund dessen man mit Nachzahlung für 2018 nun rund 600,- EUR bei uns abbuchen wollte, auch begründende Hinweise enthalten, die jedem Pickup-Fahrer bestens bekannt sind (siehe Bescheid unten links).

Nun, selbstverständlich haben wir gegen diesen dreisten Abzockversuch sofort Widerspruch eingelegt, immerhin gibt es ja nicht weniger als drei (!) gute Gründe dafür: Zunächst ist unser Fahrzeug ein EURO 4 LKW (s.o.), aufgrund nationaler Typgenehmigung mit einer "10" in Feld "J" des Kfz-Scheins.

Neuer Bescheid!Die Aufbauart entspricht aber seit mehr als einem Jahrzehnt der Einstufung als Aufbauart "N1 BE; Pick-up*" der späteren Fahrzeuge mit EU-Typgenehmigung. Es gehört damit bereits seit seiner Herstellung in die gemäß Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) definierte Gruppe 4 von Fahrzeugen, die vorwiegend zur Beförderung von Gütern ausgelegt und gebaut sind. Die Ladefläche ist ebenfalls seit mehr als einem Jahrzehnt größer als die Bodenfläche zur Personenbeförderung, und genau so lange sind bereits die hinteren Notsitze entfernt.

Sicherheitshalber und wegen Verlust jeglichen Vertrauens in die Institutionen dieser "Werterepublik" haben wir daraufhin sofort auch entsprechende Änderungseinträge im Kfz-Schein nachgeholt (siehe unten rechts): Nun ist die Aufbauart und die Sitzanzahl entsprechend der seit über 10 Jahren bestehenden Situation auch eingetragen.

Einen Monat nach dem ersten Bescheid erhielten wir dann den nächsten "korrigierten" Bescheid. In die Zahlungsaufforderungen und die Abrechnung schien nun endgültig das Chaos eingezogen zu sein: Neben nicht nachvollziehbaren Beträgen in der "Festsetzung" für einige Übergangstage sowie weiteren nicht nachvollziehbaren Beträgen in der "Zahlungsaufforderung" sind auch in der "Abrechnung" angeblich angefallene Rückstände aus anderen Entrichtungszeiträumen aufgeführt.

Korrigierter Kfz-Schein ...Der Bescheid des Hauptzollamts trägt vorsichtshalber eine Telefonnummer der Bundeskasse, dort hatte man aber im anschließenden Telefonat keine Erklärung für die mittlerweile erfolgte und offenbar falsche Abbuchung. Immerhin konnte man eine Telefonnummer im zuständigen Hauptzollamt mitteilen, wo sich jedoch dasselbe Bild bot: Man konnte die wirre und nicht nachvollziehbare Kombination aus Festsetzungen, Zahlungsaufforderungen sowie Abrechnungen ebenfalls nicht erklären.

In einem späteren nochmaligen Telefonanruf vom Hauptzollamt versuchte nun eine zuständige Sachbearbeiterin darüber aufzuklären, dass alles korrekt sei im Bescheid, verwickelte sich dann aber in weitere Unklarheiten bis schließlich zur dreisten Aussage, man hätte ja "jahrelang zu wenig Steuern bezahlt." Eine anschließende Mail vom Zollamt brachte dann "Klarheit": Der abgebuchte Betrag sei nur die Nachzahlung seit dem Vorjahr für eine Einstufung als PKW bis zur Neueintragung bei der Zulassungsstelle.

Ein weiterer Einspruch gegen die vorübergehende PKW-Einstufung war nun natürlich wieder fällig samt Widerruf des bestehenden SEPA-Lastschriftmandats: Erneut haben wir diesmal detailliert auf die Gründe hingewiesen, die für eine LKW-Besteuerung sprechen und die man erneut ignoriert hatte.

Eine Entscheidung über den erneuten Widerspruch lag bis zum Redaktionsschluss noch nicht vor. Was daraus wird? Nun, wir werden berichten!

So weit, so vielsagend: Wer hatte da gleich noch von einer jungen, aufstrebenden Bananenrepublik gesprochen ..?


© 2007-2019  J. de Haas