Euro-Tour: Die "Anderen" und die "Neuen"...

   

  13.: Slowenien

 

  14.: Malta

 

  15.: Zypern

 

  16.: Slowakei

 

  17.: Estland

 

Lettland 18.: Lettland

 

Litauen 19.: Litauen

Im Oktober 2005 -- Laut Euro-Bankeninfo haben noch eine ganze Reihe anderer Länder den Euro mittlerweile als Landeswährung eingeführt: So Monaco, Andorra, San Marino, der Vatikanstaat und Überseegebiete, die rechtlich-politisch zu Frankreich gehören (Départements). Beispiele für die letzteren sind z.B. Guadeloupe, Martinique, Réunion und Französisch Guinea (Französisch-Guyana), das französische Überseegebiet an der Nordostküste Südamerikas ... 

Also auch dorthin ist ab sofort die Eurotour angesagt!


Und dann dauert es nicht mehr lange und es ist soweit: Drei neue Länder werden der Europäischen Währungsunion ab 2007 (oder später) angehören. 

Die Zukunft: Slowenische Euro-Münzen ...Es sind dies Estland und Litauen, wohin in dieser Rubrik bereits Euro-"Extratouren" unternommen wurden, sowie Slowenien, wohin uns ebenfalls bereits Reiseberichte im Explorer Magazin führten (siehe hierzu auch Nachträge unten).

Auf den litauischen Münzen wird das Wappen des Landes zu sehen sein: Ein Ritter auf seinem Pferd mit gezogenem Schwert. 

Auf den estnischen Euromünzen werden demgegenüber die Landesumrisse zu sehen sein, auf denen Sloweniens unterschiedliche Motive aus unterschiedlichen Lebensbereichen des Landes: So sind z.B. ein Storch, ein Bauer oder der Fürstenstein aus der Geschichte des Landes einige Beispiele für solche Motive auf den unterschiedlichen Münzen. 

Auf der 50 Cent-Münze soll der Triglav zu sehen sein, der höchste Berg Sloweniens, der ebenfalls bereits bei der Tour Slowenien ´99 des Explorer Teams eine Rolle spielte.

Auf den 1- und 2-Euro-Münzen des Landes (siehe Bild rechts) ist der Autor des ersten Buches in slowenischer Sprache zu sehen sowie der Verfasser der slowenischen Nationalhymne ... 

Wir sind gespannt auf die neuen Beitrittsländer!


1. Nachtrag, April-Juli ´06: Beitritt verschoben ...

Der Beitritt Estlands sowie Litauens wurde mittlerweile verschoben. Wie die estnische Regierung erklärte, sei das bisher geplante Beitrittsdatum 1.1.2007 mit Hinblick auf die hohe Inflationsrate (ca. 3,6%) derzeit nicht realistisch. Auch Euro-Kandidat Litauen ist an einer zu hohen Inflationsrate gescheitert.  


2. Nachtrag, Januar ´07: Der erste "Neue"

Der Euro-Club hat ein erstes neues Mitglied: Slowenien! Und das Explorer Team hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, eine letzte Euro-"Extratour" dorthin zu machen, bevor das nicht mehr geht. Mehr dazu unter der letztmöglichen "Extratour" Slowenien!    


3. Nachtrag, Januar ´08: Zwei weitere "Neue"

Und schon wieder hat der Euro-Club zwei neue Mitglieder: Die beiden Inselstaaten Malta und Zypern sind die Mitglieder Nr. 14 und 15. Also hin und die "EURO-Tour" machen!


4. Nachtrag, Januar ´09: Nun auch dabei: Die Slowakei ...

Als 16. der 27 EU-Staaten neu in dem Euro-Club, der sich in den vergangenen Jahren weitaus besser bewährt hat, als alle Kritiker und Zweifler es vorhergesehen haben: Nun ist auch die Slowakei mit dabei. Um mit der Währungsumstellung verbundene Preiserhöhungen wie bei den anderen Euro-Club-Mitgliedern zu verhindern, wurde ein komplexes System von Preiskontrollen installiert.

Der Abschied von der Krone fällt dem Land nicht schwer: Einst weit hinten in der Reihe der postkommunistischen EU-Neulinge angesiedelt, hat es nun andere deutlich überholt, so zum Beispiel die Ungarn oder das aus der gemeinsamen Vergangenheit hervor gegangene Tschechien.

Somit endlich auch wieder ein neues Ziel für unsere "EURO-Tour"!


5. Nachtrag, Januar ´11: Endlich geklappt - Estland jetzt dabei

Im Rahmen einer Euro-"Extratour" waren wir vor Jahren schon dort - das ist aber seit Jahresanfang in Hinblick auf den Euro nun echter "Schnee von gestern": Nachdem auch der zweite Termin für das Jahr 2009 geplatzt war, hat es nun endlich geklappt für das 17. Mitglied der Eurozone. Trotz Finanz- und Wirtschaftskrise hatte das Land eine Neuverschuldung, die niedrig genug war, die Maastricht-Kriterien zu erfüllen. Im Mai 2010 bestätigte die EU-Kommission die Erfüllung aller Kriterien zur Euro-Einführung ab 2011, einen Monat später stimmten auch die EU-Staats- und Regierungschefs dem zu.


6. Nachtrag, Januar ´14: Weiter geht´s im Baltikum - Lettland dabei

Auch dieses Land ist nun dabei: Als 18. Mitglied!


7. Nachtrag, Oktober ´14: Euro-Touren

Nun endlich noch einmal hin für Euro-Touren in Lettland und in Estland ...


8. Nachtrag, Januar ´15: Nun auch Litauen dabei

Auch hier waren wir u.a. bereits im Rahmen einer Euro-"Extratour" vor mehr als einem Jahrzehnt vor Ort. Aber nun ist Litauen als 19. Mitglied des Euro-Clubs endlich auch "richtig" dabei. Sowohl die bis 2016 prognostizierte Inflationsrate als auch das Haushaltsdefizit unterschreiten die vorgegebenen Schwellenwerte. Die Staatsverschuldung von weniger als 40% liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Euro-Länder. Immer noch gilt das Land aber auch als arm. Auch die anhaltende Auswanderung stellt ein Problem dar. Und die Litauer selbst sind ebenfalls derzeit noch skeptisch: Weniger als die Hälfte der Bevölkerung soll nach Befragungen die Umstellung vom Litas auf den Euro befürworten. Neben der (wohl berechtigten) Furcht vor Preiserhöhungen bleiben die aktuellen Ereignisse und Probleme der gemeinsamen Währungszone wohl auch in der Einschätzung hier nicht ohne Folgen ...