Die Geisterstadt der Arktis

"Spritztour" nach Pyramiden ...


Mit dem offenen Speedboot über einen arktischen Fjord? Zur "Geisterstadt" und ehemaligen russischen Bergbausiedlung Pyramiden auf Spitzbergen? Nun, dieses Vohaben beim Spitzbergen-Trip 2016 war sicherlich etwas abenteuerlich, aber doch vielleicht - im Gegensatz zu einer ganz normalen Schiffstour - irgendwie passend zum Ziel und dem dort vorgefundenen Ambiente ...

Am ehemaligen Kulturhaus ...Einst einer der größten Orte Spitzbergens und sogar nördlichster Ort der Welt liegt die heutige Geisterstadt am Fuße eines pyramidenförmigen Berges, der Namensgeber der Siedlung war. Die vielen verlassenen Anlagen und Gebäude verleihen dem ganzen Areal einen teilweise surrealen Anstrich, den der Blick hinüber zum auf der anderen Seite des Fjords liegenden gewaltigen Nordenskjöld-Gletscher noch verstärkt.

Man kann ausgiebig und natürlich immer vorsichtig in Hinblick auf möglicherweise hier wieder herumstreifende Eisbären über das weitläufige Areal streifen und kann den Blick kaum lösen von all den Gebäuden, Ruinen und der alles überragenden und beherrschenden fantastischen arktischen Landschaft.

Man geht über den Hauptplatz der ehemaligen Siedlung, erfreut sich an ehemaligen kommunistischen Propagandazeichen und der im Zentrum groß prangenden Aufschrift mit der (etwas aufgerundeten) geografischen Breite 79° Nord ...

Man begibt sich vor dem einstigen Kulturhaus zur nördlichsten Leninstatue der Welt , die hier immer noch zu finden ist. Gemeinsam mit dem berühmten Diktator schaut man dann hinüber zum Gletscher auf schneebedeckte Gipfel, berauscht sich am Anblick, der hier geboten wird und weiß: Diese Überfahrt hat sich gelohnt ..!

 

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