Google Earth -

Es geht weiter ...

(aus dem Spiel- und Testlabor der Kontext GmbH)


Screenshot ...Vorbemerkung der Red., September ´05: Nicht alle Browser und Betriebssysteme bieten die erforderlichen technischen Voraussetzungen für die nachfolgenden Erläuterungen. Sollten die Beispiele nicht funktionieren, muss eine neuere Version genutzt werden. Nach unserem Kenntnisstand werden derzeit folgende Browser unterstützt :

  • IE 5.5+ (Windows)
  • Firefox 0.8+ (Windows, Mac, Linux)
  • Safari 1.2.4+ (Mac)
  • Netscape 7.1+ (Windows, Mac, Linux)
  • Mozilla 1.4+ (Windows, Mac, Linux)
  • Opera 7.5+ (Windows, Mac, Linux).

Nachdem wir nun bereits seit Wochen dem "happy zooming" frönen, aus unseren Waypoints und Routen KML- und KMZ-Dateien erzeugen, unsere gefahrenen Touren nachfliegen (siehe dazu unseren Beitrag Google Earth - Navigationshilfe oder Spielerei?) oder 3D-Objekte in die Karten integrieren, befassen wir uns nun damit, was aus der "Heirat" von Google Earth und Google Maps herausgekommen ist und wie man das Ergebnis in seine Seiten integrieren kann.

Man kann nun mittlerweile seine Seiten mit Satellitenbildern "aufpeppen", ohne dass der Betrachter Google Earth auf seinem PC zuvor installieren und ohne dass man ihm KML- oder KMZ-Dateien zur Verfügung stellen muss. 

Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Die einfache Variante und die Kür.

Wir konzentrieren uns hier auf die Satellitenkarten, da wir sie etwas dekorativer empfinden. 

Die einfache Variante: Per Hyperlink

Hat man einen interessanten Punkt, Waypoint oder Placemark, wie er in der Google Terminologie heißt, so kann man die Allgemeinheit daran teilhaben lassen. HTML-Kenntnisse reichen hierfür aus.

Man muss lediglich einen Link setzen auf maps.google.com, die Map-Funktion aufrufen und einige Parameter versorgen:

  • Ortsbezeichnung
    Dafür wird der Parameter q benutzt,
    z.B.  q= "Berlin, Germany"
  • Koordinate 1. Möglichkeit
    Dafür wird auch der Parameter ll benutzt und Breite sowie Länge zugewiesen,
    z.B.  ll=47.26,11.4
  • Koordinate 2. Möglichkeit mit Pin
    Dafür wird auch der Parameter q benutzt und Breite sowie Länge zugewiesen,
    z.B.  q=47.26,11.4
  • Koordinate mit Pin und Kommentar
    Dafür wird auch der Parameter q benutzt, wie bei der Koordinate, aber wir können einen Kommentar hinzufügen
    z.B.  q=47.26,11.4("Mitten in der Stadt")
  • Kartenmodus
    Google Maps bietet Karten und Satellitenbilder an. Für Satellitenbilder nimmt man t=k,  wenn man Karten will, lässt man den Parameter ganz weg. Nicht für alle Gegenden sind Karten verfügbar, Satellitenbilder aber schon.

(Die Parameter werden mit & verknüpft)

Also auf nach Berlin per Satellit (Anmerkung: es wird stets ein neues Fenster geöffnet)!

Ganz einfach http://maps.google.com/maps?q="Berlin,Germany"&t=k
Ganz einfach als Karte http://maps.google.com/maps?q="Berlin,Germany"
Ganz einfach mit Koordinate http://maps.google.com/maps?ll=52.5163,13.378&t=k
Ganz einfach mit Koordinate, Pin und Kommentar http://maps.google.com/maps?q=52.5163,13.378("Pariser Platz")&t=k

Die Kür: Per API (Application Programming Interface)

Google bietet an, dass man über eine Programmierschnittstelle die Kartendienste für seine eigene Seite nutzen kann. Zur Zeit ist der Service kostenlos, der Zwang zur Registrierung für die Benutzung entfällt mit der API ab Version 3. Google behält sich vor, später einmal Werbung einzublenden.

Die "Androhung" von Werbung bedeutet, dass wir im Explorer Magazin die API nicht in größerem Umfang einsetzen werden, aber hier in diesem Beitrag wollen wir doch einmal zeigen, was man mit der API so machen kann.

Wer mag und über ein Google-Konto verfügt, kann die Benutzung der API für seine Domain registrieren. Eine Schritt für Schritt-Anleitung von Google ist verfügbar. Ergebnis ist ein so genannter API-Key, den man in der Header der HTML-Seite eintragen muss. Mit diesem API-Key kann die API genutzt werden, solange die Seite zur registrierten Domain gehört. Vorteil der Registrierung: Man erhält Auswertungen, wie oft der API-Service auf seiner Seite genutzt wird.

Wen Statistik nicht interessiert, der spart sich die Registrierung und fügt in seinen Header der HTML-Datei lediglich folgende Anweisung ein:

<script src="https://maps.googleapis.com/maps/api/js?v=3.exp&sensor=false"></script>

 und schon kann es losgehen ...

Bei unseren Beispielen gehen wir an dieser Stelle nicht detailliert auf die Programmierung ein, aber wer sich den Quelltext dieser Seite anschaut, hat den kommentierten Sourcecode aller Beispiele und kann daraus selber seine Wunschseiten entwickeln. Für selbst erstellte Web-Seiten sind Programmierkenntnisse dringend zu empfehlen und mit der Dokumentation von Google ist das Ganze dann kein Hexenwerk.

Will man Animationen programmieren, z.B. schrittweises Zoomen oder Verschieben des Kartenausschnitts, ist zu beachten, dass der Bildaufbau asynchron erfolgt zum Ablauf des Java-Scripts. Dauert der Bildaufbau zu lange, verpuffen unter Umständen die Befehle für die Animation.

Wir zeigen jetzt hier einige Möglichkeiten:

Unser beliebtes Testobjekt, was mag es sein?
Unser beliebtes Testobjekt, leider nicht mehr zu erkennen, aber mehr Zoom ist nicht drin!
Unser beliebtes Testobjekt, beim Klick in die Karte lüftet sich das Geheimnis
Unser beliebtes Testobjekt, hier kann gezoomt werden ...
Anmerkung: Unser beliebtes Testobjekt ist leider per Satellit nicht mehr zu sehen .
 

 

 

Bitte auf obige Links klicken, dann gibt es hier was zu sehen ...

Es ist also nicht schwierig, Satellitenbilder als Karten in seine Seiten einzubauen und Hinweismarker einzufügen. Wer noch mehr Satellitenbilder von beliebigen vorgegebenen Koordinaten sehen will, kann dies auf unserer Serviceseite Google Earth Quickie. Ebenfalls auf Basis von Google Earth Satellitenbildern kann man unser weiteres Serviceangebot, den Google Earth Entfernungsmesser benutzen!


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