Anreise: Eine Tour mit Irrungen und Wirrungen ...

Noch Donnerstag, 24.11.11

Bis zum Tauerntunnel geht alles flotter vonstatten als erwartet, der Unimog läuft willig und auch recht flott. Steigungen mag er nicht, da lässt er sich arg bitten. An der Tauern-Tunnel Baustelle eine halbe Stunde Wartezeit. Während dieser Zeit entdeckt Uli, dass mein "Valp" erheblich Benzin  verliert: "Oh Gott der Vergaser ist doch endgültig hinüber." Also Revisionsklappe auf und unters Auto gelegt: Es ist aber nur der Benzinschlauch bei der Verteilung zu den zwei Vergasern. Mit Seitenschneider die undichte Stelle abgeschnitten, Schlauchbinder fest gezogen und der Schaden ist behoben. Wir haben kaum Zeit verloren ...

Wir wählen die Variante über Rijeka, da diese Strecke landschaftlich reizvoller ist und es nur 30 km mehr sind. War dann aber nicht so: Über die Berge durch die Dörfer sollt ihr ziehen - und es zieht sich tatsächlich, bis wir den Anschluss zur Küstenautobahn gewonnen haben. Inzwischen üben wir Fahrerwechsel und ich sitze mit der Micky Maus auf den Ohren hinter dem Steuer des Unimogs.

Improvisation am Unimog ...Die ersten langen Steigungen auf der Autobahn in Kroatien und der Unimog ruckelt zwischendurch: Sollte der Tank schon wieder leer sein? Kurz vor dem Ende einer langen Steigung geht nichts mehr. Uli setzt sich vor den Unimog, hängt ihn an, und ab geht es bis zur nahe gelegenen Ausfahrt mit Mautstation. Längst ist es dunkel geworden. Im Flutlicht der Mautstation werden zunächst die Filter gewechselt: "Völlig zu" ist das Ergebnis der Sichtung. Uli improvisiert und der Unimog macht ein paar Huster. Das war es also nicht.

Jetzt geht es über die Dieselleitungen. Mit Erstaunen müssen wir erkennen, dass vor uns ein großer Bastler vor dem Herrn am Werk war: Er hatte sich nicht nur kreativ mit der Elektrik beschäftigt, sondern auch die Dieselzufuhr "optimiert". Aber uns kann so leicht nichts erschüttern. Schnell wird die Dieselleitung mit Ulis Geschick zurückgebaut. Natürlich geht dies nur mit viel Improvisation. Dann diverse Proberunden auf dem Platz vor der Maut: Das ruft das Interesse der Angestellten der Mautstation hervor. Endlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Inzwischen ist es 23:00 Uhr geworden ...

Unser Navi sagt uns, die Fähre erreichen wir nie. Das lässt uns nun jedoch eher kalt, nachdem der Unimog wieder läuft - wir haben da noch einiges an Flexibilität zu bieten. Eine dreiviertel Stunde am Tauern-Tunnel vertan, dann hat uns der Umweg über Rijeka grob geschätzt drei Stunden gekostet und nun noch das Dieselproblem am Unimog, ebenfalls drei Stunden, das lässt sich nicht mehr reinfahren.

Es ist inzwischen 2:00 Uhr in der Früh, inzwischen haben wir den 25.11., einen Boxenstopp an einer Raststätte samt zwei Stunden Schlaf gönnen wir uns nun auch noch. Jeder findet auf den Saniliegen ein warmes Ruheplätzchen. Schnarchen wird überhört, wir sind müde ...

Pünktlich um 4:00 Uhr dann Aufbruch weiter auf der Küstenstraße: Der Unimog läuft immer runder und wir kommen zügig voran. Nach mehreren Grenzübertritten - die Grenzer sind immer nett und wir werden rasch abgefertigt - stehen wir an der albanischen Grenze bei Muriqan. Es ist inzwischen kurz nach 14:00 Uhr. Wir wollen direkt nach Fierze; bis dorthin sind es nur noch etwas mehr als 90 km. Dann heißt es ein schönes Hotel zu suchen, schön zu essen und zu duschen und die beiden anstrengenden Tage wegzustecken. Auf der SH1 schließlich bei einer Polizeikontrolle raus und nach dem Weg nach Fierze fragen: Der Polizist ist sehr freundlich und erklärt. Er wird stutzig, als ich ihm erkläre, dass wir nicht über die Autobahn, sondern über Puke wollen. Für ihn ist es völlig abwegig, die Landstraße zu fahren. Ich bin mir nicht sicher ob ich ihn richtig verstanden habe. Sollte das wirklich richtig sein?

Über die Autobahn weit unter Lezhe ab nach Kukes zwei Stunden, oder über Puke, nur 90 km, bis in die Nacht hinein. Mit Hilfe der Anweisungen des Polizisten finden wir die Abzweigung nach Puke, denn da wollen wir lang ...

Die Landschaft entschädigt für vieles ... Begegnungen mit verschiedensten Einwohnern ... Atemberaubende Ausblicke ... ... und Industrieruinen am Wegesrand ...

Wie durch ein Wunder taucht die Straße nach knapp 15 km sogar auf dem Navi auf. Inzwischen hat Andi sein Garmin, das sich bereits im Gebirge und in Island bewährt hatte, mit den alten Militärkarten von Bunkertrail angeworfen: Scheinbar weiß er immer, wo wir sind. Unsere Navis haben mal die Straße und dann wieder nicht. Trotz Asphalt unter den Reifen kommen wir nicht so recht voran. Unvorstellbar viele Kurven, bergab, bergauf, viele winzige Dörfer. Ab und zu fragen wir nach dem Weg. Dies ist gar nicht so einfach:. Die Leute sprechen von Kux (Kukes) oder von Firs (Fierze). Zu allem Überfluss heißt in Albanien "po" und Kopfschütteln "ja" sowie Kopfnicken mit "jo" heißt "nein" - da verstehe einer die Welt; kurz - eine sehr mühsame Verständigung!

Inzwischen ist es auch wieder viel zu früh dunkel geworden. Dann unvermittelt Bremslichter in der Dunkelheit: Uli stoppt, Andi behauptet, hier geht´s links ab. An der Kreuzung vermittelt ein Verkehrszeichen: Hier geht es gar nicht weiter, Baustelle. Während wir diskutieren, tauchen aus dieser Richtung Lichter auf - da wo wer raus kommt, da kann man auch reinfahren! Die Lichter gehören aber zu einem Baustellen-LKW. Es gesellt sich noch ein Benz dazu. Die beiden Fahrer diskutieren angeregt, ob nun unsere exotische Truppe über die Baustelle kommt oder ob wir nicht durchkommen. Am Ende meinen beide, wir sollten über Kukes nach Fierze fahren.

Es wird wieder viel zu früh dunkel ...Ich bin völlig geschafft, dicht vor dem Ausrasten. Max hat in der Psychiatrie gearbeitet, Andi ist Mediziner - es kann also eigentlich nichts anbrennen. Uli, Andi, Max und Torsten entscheiden, dass wir nach Kukes fahren und uns dort ein Hotel suchen. Ich ergebe mich dem Schicksal. Wir werden im Hotel überlegen, welche Route wir morgen unter die Räder nehmen wollen. Nach der Karte haben wir jetzt nur noch 25 bis 30 km bis Kukes ...

Es sind auch nicht mehr, aber auf welchen Straßen!! Ich versuche, Max mit dem Unimog auf den Fersen zu bleiben: Nicht ganz einfach. Dann, es ist fast 20:30 Uhr, steht Max vor einem Kieshaufen - Ende? Er ist doch gerade einem Schild "Kukes" gefolgt ... Wir haben die Einfahrt auf die Autobahn knapp verfehlt und sind wieder in einer Baustelle gelandet. Kurz gewendet: An der Einfahrt steht zum Glück jemand mit Taschenlampe und auf das Stichwort "Kux" weist er uns ein. Rechts neben uns die noch nicht markierte zweite Fahrbahn des Highways in den Kosovo. Huch, da kommen welche lichthupend entgegen: Im Autoradio, wenn wir eines anhätten: "Drei Geisterfahrer auf der E25 bei Kukes. Fahren sie langsam und bleiben sie auf der rechten Fahrbahnseite, es handelt sich um ausländische Fahrer, die den Nervenkitzel in Albanien suchen ..."

Es heißt also nichts wie wenden: Rein in eine halbfertige Tankstelle. Wir haben Angst, weit zurück zu müssen. Da kommt der Retter aus dem Häuschen: Zeigt auf eine Lücke in der mittleren Leitplanke und gibt uns zu verstehen, durch diese hohle Gasse müsst ihr gehen (fahren) ...

Endlich also auf der richtigen Spur nach Kukes: Uli und Andi haben eine Werbung für das "Amerika Hotel" entdeckt; gleich am Ortsanfang. Uns kommen die Hotelbediensteten schon entgegen, es fehlt eigentlich nur der rote Teppich. Parkplatz bewacht, was will man mehr. 21:30 Uhr: Das Restaurant hat gerade noch offen. Kurz duschen, dann schön essen; Bierchen. Wie geplant sind wir in Kukes, nur nicht zur geplanten Zeit und nur durch Auslassen von geplanten Etappenzielen. Schlussfolgerung: Wir haben völlig falsche Vorstellungen von Zeit und Strecke. Wir werden verkürzen müssen.

Samstag, 26.11.11

Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir in Richtung Peshkopi. Wir wollen dem Lauf des Drini folgen. Wieder verstehen die Hotelangestellten die verrückten Deutschen nicht. Übrigens haben wir für Abendessen, Übernachtung und Frühstück im besten Hotel von Kukes pro Nase umgerechnet 42 Euro bezahlt, Getränke inklusive.

Im Supermarkt ...In Kukes versorgen wir uns noch in einem "Supermarkt" mit Zigaretten und Getränken. Das Garmin von Andi weist uns in den nächsten zwei Tagen den Weg. Die alte Karte ist zuverlässiger als alles, was wir sonst dabei haben. Durch traumhafte Landschaft halten wir uns an den Lauf des Drini.

Am frühen Nachmittag passieren wir Shishtavec. Hier dreht gerade das Regionalfernsehen: Auch wir werden interviewt. Dies ist fotografisch dokumentiert, nicht dass jemand auf die Idee kommt, es handele sich hier um Reiselatein. Auf die Nachfrage, wo wir hin wollen, dann das Übliche: Lachen und Kopfnicken mit "jo". Wir aber sind hartnäckig und folgen den Anweisungen von Andi ...

Mitten durch einen riesigen Misthaufen oder eine Schweinesule geht es aus dem Ort hinaus. Klar, die "Straße" wurde seit Jahren nicht benutzt. Es geht jedoch ganz gut. Man kann noch erkennen, wo der Weg lang geht. So zieht es sich einige Kilometer den Berg hinauf. Dann nach einer Kehre wird deutlich: Da geht nichts weiter. Die Trasse ist auf einer Länge von zehn Metern weggebrochen. Der letzte Regenguss hat sie mit sich genommen. Vielleicht war es nicht nur einer, wer weiß ..?

Es gibt jedoch schon eine alternative Route (Spuren im Gelände), der wir folgen: Endlich wieder freies Gelände, nur fächert sich der Weg jetzt in drei Richtungen auf. Das Navi hilft nicht weiter. Knobeln oder was? Wir entscheiden nach Kompass und finden den richtigen Weg.

Gegen Mittag wird in landschaftlich reizvoller Umgebung auf 1.850 m gespeist: Es wird aufgekocht. Karl hat ein vorzügliches Essen gezaubert ...

Über Eisfelder geht es wieder zurück ins Tal Richtung Peshkopi. Wir sind noch so früh dran, dass wir beschließen, bis Bulqize weiter zu fahren. Gegen 18:00 Uhr, es ist inzwischen wieder dunkel, biegen wir nach Bulqize ab: Diese größere Stadt wird durch die Straße in zwei Teile getrennt, sozusagen in Ober- und Unterstadt. Wir haben die Unterstadt angesteuert. Wir fragen an einer "Lavash" nach einem Hotel. Der Mann beschreibt uns das Haus in der Oberstadt und weist auch in die Richtung.

Es geht früh weiter ...Wir also rein in die Autos und los. Wir suchen das Haus: Wir drehen zwei Runden, aber kein Hotel zu sehen. Sind wir falsch?

Wir ratschlagen und blockieren so die Straße - hier ist eh nicht viel Verkehr. Ein Sammeltaxi fährt auf uns zu, jetzt heißt es Platz machen. In wilder Verzweiflung frage ich den Taxler nach dem Hotel. Großer Wortschwall - wir verstehen nichts. Er winkt; Uli steigt ins Taxi ein und verschwindet mit dem Taxi. Das Taxi kommt kurze Zeit später zurück wir folgen unauffällig - so weit dies mit unseren Autos möglich ist - und werden eingewiesen zum Parken. Da nähert sich schon der Hotelbesitzer: Er öffnet extra für uns die Saison erneut ...

Die Betten sind kalt, aber mit Heizdecke versehen. 50 Euro für uns fünf: Es ist sauber, Dusche und WC sind vorhanden, man kann nicht meckern. Auf die Frage nach Essen wird die Verwandtschaft geholt: Wir quetschen uns in einen Mitsubishi-Pickup. Fünf Leute + Fahrer werden zum Restaurant gefahren. Unser Begleiter wartet solange: Er hat schon gegessen und trinken will er nur Wasser. Wir essen sehr authentisch. Die Rechnung inklusive Getränke beträgt für uns alle nicht mal 20 Euro. Zurück im Hotel zahlen wir im Voraus und werden angewiesen: In der Frühe einfach die Türe zuziehen ...

Sonntag, 27.11.11

Start um 7:00 Uhr: Wir sind frisch gestärkt und fit. Es geht kurz weiter auf schlechter Teerstraße, dann eine alte Militärstraße mit Kopfsteinpflaster - das rüttelt und schüttelt. Hoch über den Wolken im Tal folgen wir den alten Straßen. Im Schatten sind die tiefen Pfützen mit dickem Eis belegt.

Wir passieren Industrieanlagen und Minen. Unter den Kommunisten wurde hier Chrom abgebaut. Jetzt steht alles still. Ziemlich gespenstisch mutet das an. Weiter folgen wir der Höhenstraße. Alles rüttelt und schüttelt. Die richtige Geschwindigkeit finde ich an diesem Tag nicht: Eine Tortur möchte man meinen, allein die Landschaft entschädigt aber für alles ...

Nach einer kurzen Pause geht´s weiter: Ein riesiger Kieshaufen blockiert die Straße - ein besserer Pfad - er wird "geländemäßig" umfahren. Wir lassen uns doch nicht irre machen! Die nächste Schikane wird über eine schmale, steile Variante bewältigt. Weiter geht es den Weg hinauf.. Im Wald dann wieder eine Gabelung: Erster Versuch rechts, nach kurzer Fahrt ein Steilstück bergab. Kommentar: Unpassierbar für unseren Konvoi. Also zurück und die andere Variante gefahren: Nach kurzer Zeit wieder ein Steilstück, diesmal bergauf. Kommentar: unpassierbar. Wir sind buchstäblich auf dem Holzweg.

Bald wieder zurück ... Touren auf dem Holzweg ... Wie weit kommt der "Valp"? Kurzer Sprung über das Gewässer ...

Also wieder umkehren und zurück auf Null. Während wir langsam, sehr langsam zurückfahren, entdeckt Andi die richtige Straße, nur leider ist diese in den letzten Jahren so zugewachsen, dass ohne Kettensäge nichts geht. Wo ein Wille, ist auch ein Weg: An einem einsamen Gehöft mit zwei kleinen Moscheen vorbei, dann entlang an einem kleinen See wird der Feldweg immer besser. Auf einmal einzelne Teerfelder und dann die große Überraschung: Dieser auf unseren Karten nicht eingezeichnete Weg, bei Garmin eine unbefestigte Straße, wird zu einer komfortablen, frisch geteerten Straße!

So nähern wir uns ohne weitere besondere Vorkommnisse Librashd. Wir beschließen, direkt nach einem gediegenen Essen beim "Jäger" über den neu ausgebauten Pass ohne Geländeeinlage nach Pogradec zu fahren.

Auch die LKW´s haben es geschafft ...Gegen 14:30 Uhr fahren wir beim "Jäger" vor: Mein Magen vibriert noch immer von den Rüttelstrecken. Das Lokal "Der Jäger" liegt günstig auf dem Weg nach Pogradec. Halb auf dem Weg Tirana - Pogradec und halb Pogradec - Gramsh stellt es schon fast ein Ritual dar, dort einzukehren: Gutes Essen zum vernünftigen Preis.

Gemächlich spulen wir die restlichen 60 km ab. Noch ist es ein wenig hell, als wir auf den Hof der "Nehemia" in Pogradec einbiegen. Wir haben fast 1.800 km hinter uns und was jetzt? Wir werden schon erwartet: Die LKW´s mit Torsten, Axel, Andreas und Michi sind schon da. Sie haben die mühsamen Zollformalitäten auch schon erledigt. Also kann morgen mit dem Beladen für Bishnice begonnen werden. Die anderen aus der Truppe sind schon auf der Fähre und werden gegen Montagmittag erwartet.

Das neue Gästehaus von "Nehemia" entpuppt sich als ausgezeichnete "Absteige": Richtig warm in den Zimmern, Super Dusche, einfach rundum wohlfühlen. Ausklang mit rotem Wein und klarem Raki. Es sind noch Nardi und Landi dazu gekommen. Wir haben uns zum Teil zwei Jahre nicht gesehen. Manche kennen sich noch nicht - also heißt es "warm werden" und Geschichten austauschen ...

Montag, 28.11.11

Ein wenig ausschlafen, dann werden die Autos überprüft: Uli kippt eine Menge Öl (6l auf 4.500 km) nach und zieht die Muttern der Achsschenkellager nach. Am Unimog ist der Hebel zur Untersetzung abgebrochen. Der Hebel wird ausgebaut und fachmännisch in der Werkstatt geschweißt: Kosten hierfür 200 Lek (= 1,40 EUR). Bei mir scheint auch alles in Ordnung. Beim Abschmieren stelle ich jedoch fest, dass ich einen Schmiernippel auf der Fahrt verloren habe, die Schrauben von meiner Halterung der Funke sind auch weggerüttelt und nicht mehr zu finden.

Aber alles kein Problem, in der Werkstatt des Vertrauens findet sich alles. Luftdruck haben wir schon seit Kukes runter. Wir füllen die Tanks randvoll. Wir wollen uns gerade zum Beladen aufmachen, da fahren die Fährenbenutzer zum Tor herein: Die übliche Begrüßung, einen Kaffee und dann ab ins Basislager zu den LKW´s. Wir haben inzwischen alles aus den Volvos und dem Unimog ausgeladen, was wir für die Anreise benötig haben. Jetzt ist Ladekapazität gefragt. Auf der Fahrt ins Lager merke ich, dass sich mein "Valp" irgendwie merkwürdig lenkt: Es gibt sich aber und Ersatzteile haben wir viele dabei ...

Der Unimog, die beiden Volvos und der dazu gekommene Defender mit Gustl und Karl werden für die morgige Tour beladen. Ein schönes gemeinsames Essen mit viel Salat und riesiger Grillplatte - Fisch und Fleisch - rundet den Tag ab. Ich gönne mir noch einen kleinen Ausflug ins historische Pogradec, klein aber fein. Der harte Kern genehmigt sich anschließend noch einen Schlummertrunk: Neugierige können es ruhig wissen: Natürlich wieder roter Wein und Raki ...


© 2012 Karl Ziegler