Reisehinweise (1) -

 Wer reist, kann was erleben ...


Als Ergänzung zu unseren mittlerweile zahlreichen Reise- und Besuchsberichten sowie Länderübersichten möchten wir an dieser Stelle auch einige Reisehinweise und -tipps für die entsprechenden Länder sammeln.

Als viel und weit reisender Mann übernimmt diese Rubrik Artur Dietrich, der nicht nur regelmäßiger und langjähriger Leser unseres Magazins ist, sondern durch seinen Kurierdienst auch viel herumkommt und dabei so einiges erlebt. Sein Hinweis deshalb zu den Anmerkungen: Hier findet man nichts darüber, wo es etwas zu sehen gibt, sondern eher etwas dazu, was teuer oder unangenehm werden kann ...

In diesem Sinne freuen wir uns auf weitere Hinweise und "Tipps" auch von unseren Lesern, die wir hier unterbringen können!


Dänemark  

(Stand August 2017)

Bußgeld für´s Parken ohne Parkscheibe ..?

Eigentlich hielt ich Dänemark immer für ein Land, in dem einem "Abzocke" nicht passieren kann. Bei unserem Urlaub im Jahr 2014 an der Nordseeküste wurde ich allerdings eines Besseren belehrt: Wir legten in der ersten größeren Stadt (Struer am Limfjord, Jütland) eine kleine Pause ein.

 Dänemark ...Wir parkten auf dem Parkplatz eines Supermarktes, gingen kurz in die Fußgängerzonem, um uns dort ein wenig umzusehen, kauften dann im Supermarkt ein und mussten bei der Rückkehr zu unserem Auto feststellen, dass dort ein Ticket am Scheibenwischer hing. Nachdem wir uns das Ganze angeschaut hatten, stellten wir fest, dass die Strafe für das Parken ohne Parkscheibe auf dem Parkplatz des Supermarktes 510 Kronen (ca. 72 Euro) Strafe kostete. Wie schon am Beispiel Großbritannien beschrieben, man muss bezahlen, falls man da je wieder hinfahren möchte.

Das Netz ist voll mit ähnlichen Beispielen. Also am besten eine dänische Parkscheibe kaufen und an die Frontscheibe kleben und auch einstellen. Die lauern anscheinend an vielen Stellen darauf, einem ein Bußgeld zu verpassen: Das kann ja jetzt auch bei uns eingeklagt werden (falls über 70 Euro) ...

Fähre nach DK

Früher gab es ja auf der Fähre von Puttgarden nach Roedby noch etwas Vernünftiges zu Esssen. Inzwischen gibt’s nur noch Schnitzel mit Tüten Bearnaise (Bääh ), Currywurst Pommes (na ja) und Fischfilet mit Pommes (Bääh). Es gibt höchstens noch eine halbwegs genießbare Gulaschsuppe, die "Fransk Hot Dogs" kann man auch vergessen. Aber was isst man nicht alles, wenn man 45 Minuten Zeit hat und ansonsten doch schnell vorwärts kommen muss (Alles wie hier natürlich meine subjektive Meinung ).

Aufpassen sollte man neuerdings bei einer Fährüberfahrt, wobei das Handy eingebucht ist. Auf der Fähre gibt es inzwischen das Netz von Telenor. Man bekommt eine SMS von Telenor Maritime mit doch bemerkenswerten Gebühren: Abgehende Anrufe kosten pro Minute 5,13 EUR! Ankommende Anrufe pro Minute schließlich auch über 1,00 EUR ...

Die Verbindung läuft über Satelliten und ist deshalb so teuer. Wenn man sich manuell in ein anderes Netz einbucht, darf man nicht vergessen, hinterher wieder automatische Netzwahl einzustellen, sonst wird es nix mit der Erreichbarkeit im Ausland!

Frankreich  

(Stand Februar 2018)

Offenbar gibt es inzwischen an allen Mautstationen in F nur mehr Automaten: Ticket in den fast immer blinkenden Schlitz einführen (egal wie rum), dann die Kreditkarte rein. Manchmal ist es derselbe Schacht (immer Magnetstreifen unten rechts, den Chip oben auf der Karte nach vorn). Bei Schwierigkeiten gibt es die Möglichkeit, eine Sprechverbindung zum Personal herzustellen. Wer kein Französisch kann (so wie ich ), hat es allerdings schwer, sich verständlich zu machen. Irgendwelche Fremdsprachen sind fast immer Fehlanzeige im Lande ...

Frankreich: Vor Carcassonne ...Möglich ist es nun auch, mit einem ausländischen Konto die elektronische Maut zu benutzen: Wer schon mal auf mautpflichtigen Autobahnen unterwegs war, kennt die mit dem orangenen "t" markierten Spuren. Auf www.bipandgo.com gibt es die Möglichkeit, für 20,00 EUR ein Badge zu bestellen: Mitgeliefert wird eine Klebehalterung fürs Auto - ankleben und an allen Mautstationen durchfahren ist die Devise!

Das Gerät gibt einen kurzen Quittungston, die Ampel springt auf grün und die Schranke öffnet sich. Nach jetzt 3 Wochen hat die Gesellschaft immer noch keine Rechnung (zum Herunterladen) bereitgestellt und auch noch nichts abgebucht. Wer privat fährt, für den spielt das ja kaum eine größere Rolle. Das ganze funktioniert auch für WoMos (Classe 2). Entweder für 15 EUR pro Jahr für Vielfahrer oder für 1,70 EUR pro gefahrenem Monat ...

Unter diesem Link gibt es übrigens eine Karte, die mautfreie Autobahnen in F zeigt ...

Zum Essen gehen funktioniert in F meist erst ab 19 oder 20 Uhr. Ausnahme Restaurantkette Courtepaille, oftmals durchgehend geöffnet (11-22 Uhr o.ä.), Link selbstverständlich nur in Französisch!

Tipps zu Restaurants in Paris und allgemein zum Essen gehen in Frankreich finden wir hier.

In Frankreich und Spanien heißt es immer daran zu denken, dass das Auto aufgebrochen werden könnte: Parkplätze also mit Bedacht wählen, nicht so parken, dass eine Seite des Autos verdeckt ist. Am sichersten sind wahrscheinlich die Raststätten und Parkplätze auf mautpflichtigen Autobahnen ...

Fahrt durch Paris

Nicht dem Navi folgen! Navigon und auch TomTom fahren nach einigen km auf die Peripherique (Innerer Ring, oft Stau). Man sollte Richtung Süden immer der Wegweisung Lyon folgen. Erst in Höhe Airport-Orly teilt sich die Autobahn in A6 und A10. In Richtung Norden heißt es immer der Ausschilderung Lille zu folgen. Dann kommt man auf die A1 Richtung Belgien bzw. D. Ohne Stau dauert es übrigens nur ca. 30 Minuten, um durch Paris zu fahren!

Die Franzosen freuen sich übrigens ein Loch in den Bauch, wenn man wenigstens ein paar Worte ihrer Sprache spricht. Die Bäckersfrau in unserem ersten F-Urlaub (1983) hat mit mir mit Begeisterung die Zahlen geübt. Selbst die jüngeren Mitarbeiter bei McDoof gucken einen nur blöd an, wenn man etwas auf Englisch bestellt. Die Namen der blöden Burgern sind allerdings sowieso auf englisch! Soll heißen: Mit Englisch kommt man nicht weit - oftmals. Hotelreservierungen kann man nun ja glücklicherweise auch übers Netz machen ...

In Frankreich ist es jetzt auch möglich, mit deutschen Kreditkarten an Supermarkt-Tankstellen zu tanken: Der Kraftstoff ist dort oftmals bis zu 20 Cent billiger als auf der Autobahn und auch billiger als an den normalen Tankstellen. Viele Automaten sprechen sogar Deutsch! Nee, Quatsch - die schreiben Deutsch ...

Allerdings klappt das nicht an jedem Supermarkt: Man kann zwar Deutsch als Sprache auswählen, aber weder deutecshe Kreditkarten noch EC Karten werden akzeptiert.

Wer eine in Toilettendingen pingelige Frau zu Hause hat, sollte eigentlich sogar um ganz Frankreich einen großen Bogen machen. Natürlich sind Toiletten in Hotels und Ferienhäusern in Ordnung, aber auf den Autobahnraststätten ist es manchmal sogar bei neugebauten Raststätten so, dass es keine vernünftige Toilette gibt (verdreckt, nur Hocktoiletten oder aber ohne Brille ).

Dagegen findet man aber z.B. in Spanien an jeder kleinen Tankstelle gute sanitäre Anlagen ...

Umweltzonen

Auch in Frankreich gibt es jetzt jede Menge Umweltzonen. Dabei sind die in den großen Städten gar nicht mal so von Bedeutung. Diese Umweltzonen gelten nur in den Innenstädten, die von Paris z.B. nur innerhalb der Peripherique. Es gibt allerdings auch Umweltzonen, die Autobahnen mit einbeziehen, so z.B. die von Chartres (A11 und A10), und von Paris in Richtung Nantes bzw. Bordeaux. Wer eventuellen Problemen aus dem Weg gehen möchte, sollte sich also eine französische Umweltplakette besorgen. Unter adac.de gibt es eine Anleitung und man kann auch auf der Seite des französischen Umweltministeriums auf Deutsch eine solche Plakette bestellen. Sie kostet einschließlich Versand 4,80 EUR und die Bestellung ist ausschließlich online möglich. Es gibt private Vermittler, die 20-30 EUR für die Plakette berechnen. Falls keine Plakette vorhanden ist, beträgt die evt. Strafe 68 EUR plus Verwaltungsgebühr, das heißt, sie kann auch in Deutschland eingetrieben werden ...

Großbritannien 

(Stand August 2017)

In Großbritannien ticken die Uhren immer noch anders (nach dem Brexit sowieso). Also Uhr umstellen auf GMT.

Heutzutage ist es ja kein Problem mehr, wenn man ein Navigationsgerät hat und nach Großbritannien fährt. Früher war das anders, da kam man dann langsam auf London zu und da standen dann nur Schilder, auf denen man THE NORTH und THE WEST las. Tja, und wo ging's dann lang ..?

England: Ankunft in Newcastle ...Auf Hinweisschildern in Großbritannien steht immer nur der nächste Ort, der nicht mehr als ca. 80 Meilen entfernt ist. Eine Ausnahme bildet da London: Wenn man in Richtung London fährt, dann stehen da auch Schilder, auf denen angegeben wird: London 250 Meilen.

Auf Raststätten in GB ist es nicht erlaubt, länger zu parken (kein Witz). Meist sind nur 2 Std. o.ä. erlaubt, was auch kontrolliert wird. Längeres Parken muss bezahlt werden ...

Lichthupende LKW-Fahrer

Gerade in der Nacht wird man auch als PKW-Fahrer in GB oftmals von hinten angeblinkt: Die wollen sich aber nicht beschweren. Sie möchten nur signalisieren, dass man vor ihnen wieder auf die linke (drive on the left) Spur zurück wechseln kann.

LKW-Fahrer im restlichen Europa machen das auch sonst sehr oft untereinander. Mit einem Fahrzeug, das man nach hinten nicht überblicken kann (z.B. bei einem LKW), ist es oft schwierig abzuschätzen, wann man wieder (in Resteuropa) auf die rechte Fahrspur zurück fahren kann. Die wollen nur nett sein. Solches Verhalten ist aber für PKW oder auch Transporter ohne Anhänger eher überflüssig.

Bezahlen für Dartford Crossing

"Charges apply between 6am and 10pm every day, including Christmas and other bank holidays."

Wer also kurz vor 22 Uhr (10 pm GMT) Dartford Crossing passieren will, sollte noch mal eine kleine Pause einlegen: Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr ist es nämlich kostenlos. Allerdings ist es aber auch sonst nicht teuer.

Dort muss man lang, wenn man östlich um London herumfahren will (M25 London Orbitel). Es sei denn, man will nach London hinein und dort über eine Brücke. Kostet dann aber City-Maut (Keine Ahnung, wie die funktioniert ... )

Inzwischen sind die Kassenhäuschen abgeschafft und man muss sehen, wie man unbar bezahlt. Hier ein sehr interessanter Artikel dazu.

So wie es jetzt funktioniert, ist es noch wichtiger geworden, es genau zu wissen. Um Bußgelder kommt man nicht herum, wenn man wieder einmal hin will. Wenn man allerdings die westliche Route wählt (Schottland, Wales), braucht man nicht über die Themse ...   

Nachtrag 08/18: Niedrigemmissionszone London

LOW EMISSION ZONE LONDON (LEZ)

Der ADAC schreibt, dass es z.Z. immer wieder zu Problemen kommt, wenn die Londoner LEZ befahren wird. Viele Mitglieder beschweren sich beim ADAC, dass sie Bußgelder bezahlen sollen. Betroffen sind aber eigentlich nur Transporter und LKW. Immer wieder werden jedoch auch PKW wie Citroen Berlingo, Renault Kangoo oder VW T5 oder T6 in die falsche Kategorie eingeteilt.

Es ist notwendig, das Fahrzeug registrieren zu lassen, wenn es im Ausland zugelassen ist. Die Bearbeitungszeit für die kostenlose Registrierung beträgt 10 TAGE. Wer ein Bußgeld erhalten hat, sollte Einspruch einlegen, wenn wenigstens die Schadstoffklasse stimmt. Und das Fahrzeug nachträglich registrieren. Erfolgsaussichten des Einspruchs sind allerdings bis jetzt noch nicht zu beurteilen.

Link zur offenbar von Google ins Deutsche übersetzten Seite zum Bezahlen der Maut für Dartford Crossing ...  

Irland 

(Hinweis Februar 2018)

Ein Hinweis zum Parken in Dublin, als Nachtrag mit einem Erlebnis von Artur ...

Norwegen 

(Stand September 2018)

Maut auf norwegischen Autobahnen kann nur unbar bezahlt werden. Auf den jeweiligen Abschnitten stehen Schilder, wie viel es dort für PKW bzw. LKW oder Motorräder kostet. Maut muss nicht nur auf Autobahnen (es gibt ganze 514 km), sondern auch auf Europastraßen, die keine Autobahnen sind, bezahlt werden.

Eine Registrierung vor der Fahrt durch Norwegen ist nicht erforderlich. Das Kennzeichen wird automatisch erfasst und man bekommt nach ein paar Wochen einen Gebührenbescheid von Euro Parking Control (EPC) aus London.

Auf dem Weg nach Trondheim ist mein Navi mal wieder auf eine super Idee gekommen und hat eine 40 km kürzere Strecke ausgewählt. Landstraßen in Norwegen zu befahren macht allerdings keinen Spaß: Links und rechts vom Mittelstreifen sind Rillen angebracht und die Straße ist so schmal, dass man immer wieder mal unbeabsichtigt darauf entlang fährt. Dann allerdings rattert es nervtötend. Ich habe gelesen, dass die Straßen in N früher schmaler gebaut wurden, um Geld zu sparen: N war ja früher mal ein sehr armes Land. Heute kratzt der Staatsfond demnächst an der 1 Billon Euro Marke. Und das bei 5 Millionen Einwohnern ...

Übrigens: Auch in Norwegen gilt die ganztägige Lichtpflicht! Bei Zuwiderhandlungen drohen empfindliche Geldstrafen. Die reichen hier von ca. 160 Euro bis hin zu stolzen 270 Euro ...

Österreich  

(Stand August 2017)

Maut in Österreich?

In der Nähe vom Achensee ...Wer den "Ösis" eins auswischen will und Maut sparen möchte, kann auf einigen Strecken die mautpflichtigen Straßen relativ einfach und natürlich legal umfahren.

Am Brenner sollte man einfach die alte Brenner Bundesstraße benutzen: Ausfahrt Innsbruck-Süd raus, um die Shell-Tankstelle herum und in Richtung Matrei weiter in Richtung Brenner. Die Kurverei hält sich in Grenzen und viel los ist dort in der Regel auch nicht.

Gleich hinter der italienischen Grenze heißt es dann mit einem waghalsigen Manöver wieder zurück auf die Autobahn. In Italien empfiehlt es sich anschließend die Autobahn zu benutzen. Die ist relativ billig, die Staatsstraßen sind zwar gut ausgebaut, aber man
kommt dort nur relativ langsam voran. Ersparnis für PKW 9,00 EUR, es dauert etwa 20 Minuten länger.

Weitere Routen: Bosrucktunnel A9 Richtung Graz, Ausfahrt Spital am Pyhrn nehmen und über den Pyhrn Pass nach Leoben fahren. Dann heißt es wieder zurück auf die A9: Ersparnis für PKW 5,00 EUR bei 15 Minuten längerer Fahrzeit.

Und: Gleinalmtunnel A9 Richtung Graz. Von der A9 auf die S6 Richtung Bruck an der Mur abbiegen. In Bruck dann weiter über die S35 wieder zur A9. So gut wie alles vierspurig, Ersparnis für PKW 8,50 EUR bei ca. 30 Minuten längerer Fahrt ... 

Schweden     

(Stand Februar 2018)

In Lappland ....Wer nach Schweden fährt sollte wissen, dass es kaum noch Tankstellen gibt, bei denen man bar bezahlen kann. Überall an den Tankstellen gibt es Automaten, dort kann man mit Kreditkarte und PIN Nummer bezahlen.

Die Shops in den Tankstellen sind zwar besetzt und dort gibt es eigentlich alles wie auch bei uns an Tankstellen (oft sogar Lebensmittel und meist auch einen Imbiss).

Allerdings ist es dort nicht möglich, mit schwedischen Kronen bar oder mit Euro zu bezahlen. Auch die in Deutschland weit verbreitete Möglichkeit mit Kreditkarte und Unterschrift zu bezahlen, ist dort nicht möglich.

Nachträge 11/17-02/18: Mit der "Tanken App" vom ADAC (Android und iPhone) ist auch im Ausland eine Suche bzw. Anzeige der nächsten Tankstelle möglich. Natürlich dort ohne Preisanzeige. Man kann sich dabei auch die Adressen der Tankstellen anzeigen lassen.

Wer mit dem PKW nach Stockholm möchte und vorab im Internet schaut, wird herausfinden, dass Parken dort sehr teuer sein kann. 20-50 SEK (2-5 EUR) pro Stunde sind nicht selten. Allerdings gibt es auch in der Innenstadt Parkplätze mit Parkschein-Automaten, wo man natürlich - wie auch bei öffentlichen Toiletten - mit Kreditkarte bezahlen kann. Auch auf Riddarholmen und selbst in der Nähe des Schlosses gibt es Plätze mit solchen Automaten. Sogar Womos oder Transporter können dort parken.

Maut in Schweden

Wer auf der Autobahn durch Göteborg fährt, muss dort Maut bezahlen. Ich habe bei meiner Fahrt durch Göteborg keine Kameras oder Hinweisschilder entdeckt. Nun gut, ich habe auch nicht darauf geachtet und außerdem war es schon dunkel.

Die Maut wird erst später mit einem Schreiben von EPASS24 eingefordert. Der Betrag ist zeitabhängig, bei mir waren es 3,34 EUR für Hin- und Rückfahrt mit einem MB Sprinter. Eine Gebühr für die unbare Bezahlung wird nicht erhoben.

Eigentlich heißt diese Maut ja City-Maut, ich würde sie jedoch eher als Autobahnmaut bezeichnen. Ich nehme an, dass es in Stockholm ähnlich funktioniert. Man braucht sich nicht vorher zu registrieren. Allerdings gibt es wohl öfter Probleme mit der Zuordnung von ausländischen Kennzeichen (die Schweden kennen aber wohl Umlaute, bei ihnen gibt es ja z.B. das ø).

Nachtrag 11/17: Da wir inzwischen Urlaub in Schweden und Finnland gemacht haben (Åland Inseln, s.a. Bericht vom Explorer Team 2014), weiß ich inzwischen auch, wie es in Stockholm läuft: Auf den Schnellstraßen gibt es Leuchtanzeigen für die zu zahlende Maut. Für 4 Fahrten an 2 Tagen in die Innenstadt (Fähranleger Viking Line und Stadtbummel) haben wir 6,40 EUR bezahlt. Eine Möglichkeit zur Umkehr gibt es allerdings wohl kaum, wenn man erst einmal die Anzeigen erreicht hat ... 

Wer wieder hin will, sollte auf jeden Fall zahlen. Sonst wird’s sehr teuer. Ähnlich wie in Schweden funktioniert übrigens auch die Maut in Norwegen ...


© 2017-2018 Artur Dietrich