Rundfunk im Internet


Sicher ist es so, wie wir noch vor wenigen Jahren geschrieben haben: "Um ehrlich zu sein, die Kurzwelle ist natürlich nicht die einzige Möglichkeit, Rundfunksendungen in der Einsamkeit zu hören."

Inzwischen ist es mehr und mehr auch das Internet, das selbst in den abgelegensten Gegenden (z.B. über Handy) am PC für eine Verbindung zur Umwelt sorgen kann - wie schrieb noch der SPIEGEL bereits in seiner Ausgabe 15/1999:

"Rundfunk per Datenleitung ist ein noch junger Service im Treibhaus des Internet. Obwohl das Radiohören am PC wegen der hohen Internet-Gebühren in Deutschland ein teures Vergnügen ist, findet die neue Technik immer mehr Anhänger.

Zwar erinnert die Klangqualität gelegentlich an das Dampfradio der fünfziger Jahre, doch die Technik macht enorme Fortschritte. Einige Stationen übertragen bereits Videobilder vom Moderator im Studio und verwischen so die Grenzen zwischen Fernsehen und Rundfunk.

Erst vor wenigen Jahren hat das einst stumme Info-Medium sprechen gelernt. Inzwischen ist das Netz voll von Musik. Stefan Lecher, Vorstandschef beim Hamburger Sender CyberRadio, ist überzeugt: "Das Kofferradio im Büro oder im Arbeitszimmer hat ausgedient, die Zukunft gehört dem Internet-Radio.".

Soweit unser Zitat aus der Anfangszeit des Internet-Radios. Auch wenn es noch ein weiter Weg gewesen sein mag vom Kurzwellenempfänger in der Wüste zum Online-Empfang über Laptop im Cockpit (ebenfalls in der Wüste), hier die damals ersten Links zu den neuen Anbietern:


Und an dieser Stelle noch ein paar Links für Fans konventioneller Kurzwellensender ...


1999 Explorer Magazin