Alla Mamma - die italienische "Küche in der Kiste"
25. Oktober 2025: "Weltpastatag" (World Pasta Day), der heute auf den Tag genau vor 30 Jahren in Rom auf Initiative des World Pasta Congress festgelegt wurde. Ein guter Grund, unsere Serie zu starten mit einer Reihe von Fertiggerichten, die ganz im Stile originaler italienischer Küche gestaltet sind:
"Allamamma..." steht für echte italienische Küche, traditionell, authentisch und mit Liebe zubereitet. Was als
kleiner Familienbetrieb in Italien begann, tragen wir heute mit Alla
Mamma weiter: das Gefühl von „daheim bei Mamma“ auf Ihrem Teller.
Dieses und mehr liest man auf der Webseite von Alla Mamma, dem Hersteller von Pastagerichten, die nach eigenen Angaben das Beste aus zwei Welten verbinden, nämlich handwerkliche Tradition italienischer Pasta-Kunst und die Einfachheit, diese in wenigen Minuten fertigstellen zu können. Sei es mit dem Backofen, einer Pfanne oder eben auch der Mikrowelle.
Auch Genießer mit Gluten-Unverträglichkeit finden hier ihre Pasta, glutenfrei und ohne Konservierungsstoffe. Jede Pasta wird auf Basis traditioneller Verarbeitung hergestellt, die zu 100% in Italien erfolgt. Hierbei werden acht Varianten angeboten, die auch ohne Kühlschrank bis zu 12 Monate haltbar sind und in wenigen Minuten fertiggestellt werden können.
Getestet haben wir eine ganze Palette des Angebotes unter
verschiedenen Voraussetzungen und mit unterschiedlichen, teils sehr
"rustikalen" Verkostern (
),
über deren Feststellungen wir im Folgenden
berichten ...
Test 1: Der Alleinesser ohne Vorkenntnisse
- Testperson: männlich, Alter über 60 Jahre, keine Vorkennisse im Bereich "Kochen", große Empfindlichkeit gegenüber Konservierungs- und Zusatzstoffen
- Test: Gericht aus der Packung, ohne Beilagen. Getränk: Mineralwasser
- Testpackung: Spaghetti Pomodoro, Preis ca. 7,- EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Pfanne
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- Kochvorgang: Zubereitung in der Pfanne gemäß Anleitung auf
der Packungsrückseite. Der unerfahrene Tester fragte
sich, ob die Sauce oder die Nudeln zuerst in die Pfanne sollen
und wie man 7 Minuten zugedeckt erwärmen kann, wenn man nach 5
Minuten bereits umrühren muss. Er hat es aber trotz dieser Fragen
irgendwie geschafft!

- Das Urteil: Schmeckte hervorragend, hat funktioniert und immer
wieder gern!

Test 2: Alleinesser mit Erfahrung im Bereich Fertiggerichte
- Testperson: männlich, Alter über 50 Jahre, Vorkenntnisse im Bereich "Kochen" überwiegend mit Mikrowellen-Fertigerichten
- Test: Gericht aus der Packung, mit einigen zusätzlichen Kirschtomaten als Beilage. Getränk: Mineralwasser
- Testpackung: Tagliatelle mit getrüffelten Pilzen, Preis ca. 8 EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Mikrowelle
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- Kochvorgang: Zubereitung in der Mikrowelle in Abweichung
zur Anleitung, die zu kompliziert erschien nach Erfahrungen mit
anderen Fertiggerichten. Schutzfolie anreißen, wieder
zurücklegen, Sauce nicht vermengen, schließlich noch anderer
Behälter und alles 4 Minuten bei 1.000 Watt, die seine Mikrowelle
nicht hat. Also stattdessen wie gewohnt alles in eine Schüssel, dann 5
Minuten eingestellt bei 800 Watt. Hat auch funktioniert!

- Das Urteil: Schmeckte sehr gut, gerne wieder, Anleitung vielleicht vereinfachen, Preis schon beachtlich!
Test 3: Alleinesser, Erfahrung mit Fertiggerichten
- Testperson: männlich, Alter über 50 Jahre, Vorkenntnisse im Bereich "Kochen" mit Mikrowellen-Fertigerichten
- Test: Gericht aus der Packung, mit zusätzlichen Kirschtomaten als Beilage. Getränk: Mineralwasser
- Testpackung: Penne All´Arrabbiata, Preis ca. 8 EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Mikrowelle
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- Kochvorgang: Zubereitung in der Mikrowelle in Abweichung zur Anleitung, die unnötig aufwändig erschien im Vergleich zu anderen Fertiggerichten. Auch in diesem Fall kam alles in eine Schüssel, ebenfalls mit 5 Minuten und 800 Watt.
- Das Urteil: Schmeckte gut, Nudeln etwas zu hart, vielleicht wegen der abweichenden Zubereitung. Auch hier könnte man die Anleitung ggf. vereinfachen. Preis erscheint ziemlich hoch!
Test 4: Hobbyköchin, Kritische Einstellung gegenüber Fertiggerichten
- Testperson: weiblich, Alter über 50 Jahre, Hobbyköchin mit italienischer Nonna
- Test: Zwei Gerichte aus der Packung, serviert als "Due di Pasta" für zwei Personen, mit zusätzlichen Kirschtomaten und frischem Basilikum als Beilage. Getränk: Chianti Classico
- Testpackung: Spaghetti Bolognese und glutenfreie Maccheroni mit Pesto, Preis jeweils ca. 8 EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Pfanne
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- Kochvorgang: Der Blick auf die Zutatenliste für die Spaghetti Bolognese beruhigt. Im Großen und Ganzen ist nichts enthalten, was die italienische Nonna missbilligen würde. Anders bei den glutenfreien Maccheroni: Da hätte die Nonna schon gefragt, was suchen denn Kartoffeln im Pesto? Aber insgesamt ist die Rezeptur für das Pesto mit dem hohen Basilikumanteil und den echten Pinienkernen weit besser als die Mischung für das Pesto des Marktführers Barilla.
- Das Urteil: Die Zubereitung der Spaghetti in der Pfanne zugedeckt funktioniert gut. Bei den Maccheroni konnte man die kalten Nudeln und das Pesto nicht wirklich vermengen, der Nudelblock war zu fest. Auch fehlt der Zusatz "zugedeckt" in der Anleitung, was dazu führt, dass bei zwei Esslöffeln Wasser die Pasta schnell am Pfannenboden klebt. Zusätzliches Wasser behebt das Problem und man kann nach wenigen Minuten Pasta und Sauce vereinigen. Ein schnelles schmackhaftes Essen für Zwei. Die Nudeln sind herrlich al dente, die Saucen gut abgeschmeckt, die Mengen vollkommen ausreichend, um richtig satt zu werden. Bei einer Blindverkostung hätte man keinen Unterschied zwischen der glutenfreien Pasta und der traditionellen Pasta bemerkt.
Test 5: Hobbyköchin, Kritische Einstellung gegenüber Fertiggerichten
- Testperson: weiblich, Alter über 50 Jahre, Hobbyköchin mit italienischer Nonna
- Test: Ein Gericht aus der Packung, serviert als Beilage zu Kotelett mit Champignons und Salat als Beilage für zwei Personen. Getränk: Riesling aus der Pfalz
- Testpackung: Tagliatelle mit getrüffelten Pilzen, Preis ca. 8 EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Pfanne
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- Kochvorgang: Der obligatorische Blick auf die Zutatenliste zeigt, dass die Tagliatelle mit Ei zubereitet sind, ganz wie bei der Nonna. Eine Mischung aus Champignons, Steinpilzen und Sommertrüffel wurden in der Sauce verarbeitet. Rätsel: Enthält die Trüffelsauce künstliches Trüffelaroma - wir werden es schmecken. Diesmal soll die Pasta für zwei Personen als Beilage gereicht werden, zu einem gebratenen Kotelett mit gerösteten Champignons. Bei der Zubereitung der Tagliatelle in der Pfanne muss mehrfach etwas Wasser nachgegeben werden, denn die Tagliatelle kleben schnell am Pfannenboden, obwohl sie bei niedriger Hitze erwärmt werden.
- Das Urteil: Ein Schmaus für die Augen ist dieses Gericht eher nicht - etwas hilfreich ist da der Schnittlauch auf den Pilzen. Aber die Nudeln passen gut zu Kotelett und Champignons, auch wenn wir das Trüffelaroma als etwas zu kräftig, vielleicht als etwas künstlich empfinden - aber das ist Geschmacksache. Insgesamt ein schnelles, schmackhaftes Essen für Zwei!
Test 6: Hobbyköchin, Kritische Einstellung gegenüber Fertiggerichten
- Testperson: weiblich, Alter über 50 Jahre, Hobbyköchin mit italienischer Nonna
- Test: Ein Gericht aus der Packung, serviert als "al forno" mit Ei, Erbsen und Käse überbacken, sowie Salat als Beilage für zwei Personen. Getränk: Côtes du Rhône
- Testpackung: Paccheri Pomodoro, Preis ca. 8 EUR (Stand 03/2026)
- Zubereitung in der Kombi-Mikrowelle
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- Kochvorgang: Die Zutatenliste ist diesmal extrem kurz - was meist gut ist. Mit diesen Zutaten hätte auch meine Nonna eine einfache Tomatensauce zubereitet. Die Packung soll diesmal für zwei reichen, also verwenden wir die Pasta als Basis für eine "Pasta al forno". Zunächst wird die Pasta in der Mikrowelle nach Anleitung erwärmt, dann werden Erbsen untergemischt. Das Ganze wird schließlich mit Eiern und Käse belegt und unter dem Grill überbacken, zuletzt wird etwas frisches Basilikum darüber gestreut.
- Das Urteil: Sehr gelungene Speise, mit
etwas Salat dazu z.B. als Abendmahlzeit für zwei Personen vollkommen
ausreichend!

Unser
Fazit
Alle Pastagerichte konnten die Tester überzeugen. Die Pasta ist al dente, die Saucen sind gut abgeschmeckt und ausreichend. Die Portionen sind groß genug, um richtig satt zu werden. Manchmal benötigten die Tester für die Zubereitung in der Pfanne deutlich mehr als zwei Esslöffel Wasser.
Allen Testessern sind die Gerichte hervorragend bekommen, auch den Empfindlichen. Der Preis mit ca. 8 EUR pro Gericht ist sicher kein Schnäppchen, aber wohl der Qualität geschuldet. Für "Wiederholungstäter" gibt es die Pasta günstiger im Abo oder in Großpackungen mit jeweils 4 Paketen. Als "Ersttäter" kann man sich die Probierbox für 16,50 EUR (Stand 03/2026) zusenden lassen, in der man 4 Gerichte seiner Wahl ausprobieren kann.
Auch Köche und Genießer, die Fertiggerichten kritisch gegenüber
stehen, können diese Pasta für ein schnelles Gericht, für die
Mahlzeit bei der Arbeit, oder auch wenn am Abend die frustrierte Seele
PASTA! ruft, getrost in ihr Vorratsregal stellen.
Da
muss man nicht bis zum nächsten "Weltpastatag" warten!
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