Eindrücke: Was sonst noch so war ...


Vieles gäbe es noch zu berichten von dieser Jubiläumsmesse, von Besuchern, von Ausstellern, von Erlebnissen während dieser aufregenden vier Tage im Mai 2008.

So etwa könnte man erzählen vom neuen pro-log Mitarbeiter, der uns noch nicht kennt und uns am Ankunftstag mitteilt, hier könnten wir nicht campen - wir hatten begonnen, auf unserem Stand C8 zu rangieren. Man könnte auch vom ersten Messetag berichten, an dem Busse bis 21:00 Uhr in den Ort fahren, damit Aussteller duschen können. Oder von Erlebnissen rund um die eine Dusche auf der Damen-Toilette, deren Warteschlange auch den Toilettenbesuch zu einem Abenteuer machen. Oder von den Mühen, das ganze Wasser für die Messe in Tankwagen auf das Gelände fahren zu müssen.

Wir könnten erzählen von vergeblichen Versuchen, mit Goodyear-Heliumballons und Drachen bei widrigen Windverhältnissen Luftaufnahmen des Messegeländes zu machen oder auch vieles andere. Wir könnten z.B. von Geschichten rund um den OffRoad-Verleger C. erzählen, der lange Jahre die Abenteuer Allrad boykottierte (Anm. der Red.: siehe dazu weiter unten auch den Nachtrag vom Mai 2013), und dessen Sohn Christian nach der Normalisierung des Verhältnisses zur Messe in Bad Kissingen schließlich bei einem Überholmanöver im Tempo 30 Bereich rund um den Anfahrtsweg zum Messegelände gestoppt wurde - nun, es gäbe endlos viel zu erzählen ...

"Automatik-Stand" der OffRoad ..? ;-)) Catering muss sein ...

Doch beschränken wir uns auf einige weitere Eindrücke, denn mehr können wir auch anlässlich einer Jubiläumsmesse wie der 10. Abenteuer & Allrad an dieser Stelle einfach nicht bringen - es würde jeden Rahmen sprengen ...

Aber bleiben wir bei der Zeitschrift OffRoad: Deren Verlag hat im Jahr 2008 - ganz anders als noch vor 5 Jahren und in unserem Bericht Kissingen 2003 erwähnt - einen ausführlichen Werbungsteil in der Zeitschrift für die Messe spendiert und ist auch in diesem Jahr am Stand Z27 vertreten - wie wir mit Erstaunen feststellen, handelt es sich dabei um einen "Automatik-Stand" (siehe Bild oben links), der lediglich von Plakaten besetzt ist und von keinen Mitarbeitern - ein neuer Trend, werfen wir hier vielleicht einen Blick in die Zukunft des Zeitschriftengewerbes ..?

Besucher in den Catering-Bereichen (Bild oben rechts) würden ebenfalls viel hergeben zum erzählen, doch das meiste wollen wir lieber für uns behalten. Manchmal gibt es übrigens sogar lange Schlangen eben dieser Besucher, und wen wundert es, wenn es ausgerechnet an einem Softeis-Stand und an einem für Flammkuchen ist ..? (Bilder unten).

Schlangen bei Softeis ... ... und dem schmackhaften Flammkuchen ...

Auch wenn es nach unseren persönlichen Eindrücken - wie schon erwähnt - in diesem Jahr weniger Besucher gibt als noch Jahre zuvor, kommt es immer wieder zu Begegnungen mit den wunderlichsten und den vertrautesten Gestalten - dafür muss man nicht einmal bis zu den täglich hervorragend gepflegten Dixi-Klos gehen: Das Herumschau-Publikum zeigt sich mit und ohne Bierflasche, mit und ohne zünftige Offroad- und Allrad-Ausstattung ...

Besucher aller Art ... ... und mit allen Getränken ...

Immer wieder gibt es Momente, die zum Verweilen einladen, sowohl während der Messeöffnung als auch nach Messeschluss. Die in der Nähe unseres Rundwegs angebotenen Relax-Sessel erfreuen sich großer Beliebtheit (Bild unten rechts), aber auch Szenen Stunden später und sogar am frühen Morgen verlangen nach dem Berichterstatter.

Allerdings sind wir immer korrekt: Dem ungenannten Kollegen und Messenachbarn auf dem Bild unten links teilen wir natürlich förmlich mit, dass wir vorhaben, mit Bildern von nackten Männern das große Geschäft im Internet zu machen - in dieser Ausgabe beginnen wir erst einmal ganz vorsichtig mit sexy Beinen bei der Morgendusche ...

Die schönsten Männerbeine der Messe ... Rast am Wegesrand ...

Wie viele ungenannte tolle Produkte haben wir wohl auf dieser Jubiläumsmesse angetroffen? Es sind unendlich viele! Als wir nach einigen Windstößen ein Moskitonetz-Zelt bei unseren Nachbarn fast fortfliegen sehen (Bild unten rechts), fragen wir uns natürlich auch, wie das Ganze wohl bei den berühmten Wurfzelten aussehen könnte (Bild unten links)!?

Und schon bald haben wir auch hierzu eine Antwort: Wir befragen Zeugen, die miterlebt haben, wie man bei nur mittlerer Windstärke ein solches Zelt, das ja nur 2 Sekunden zum Entfalten braucht, in die Luft wirft und dann minutenlang hinter dem davon fliegenden Zelt herläuft, bis man es (vielleicht) wieder eingeholt hat - auch solche köstliche Geschichten können wir an dieser Stelle leider nicht vertiefen!

Wie weit fliegt ein Wurfzelt eigentlich bei Wind ..? ;-))) ... weiter als ein Moskitozelt allemal ...

Vieles wird getan bei der Jubiläumsmesse, sowohl für große als auch kleine Kinder, für große und auch kleine Autofahrer. Am Sonntag, dem letzten Messetag wird schließlich der Hauptgewinn der Verlosungen vergeben - ein glücklicher Gewinner erhält einen Suzuki Jimny Cabrio (Bild unten rechts). Da auch wir in unserem Fuhrpark über einen Jimny verfügen, können wir bestätigen, dass es sich um einen lohnenden Gewinn handelt, denn dieser kleine Geländewagen ist wirklich empfehlenswert!

Für die kleineren Autofahrer gibt es wie auch schon in den Vorjahren eine RC-Car Rennstrecke (Bild unten links) - leider können wir unsere eigenen RC Fahrzeuge hier nicht einsetzen - das wäre vielleicht ebenfalls mehr als amüsant geworden ...

RC Spaß für die Kleinen ... ... und ein Jimny Cabrio für die Großen als Hauptgewinn ...

Kommen wir aber zum Team des Veranstalters, der pro-log GmbH. Und da muss - wie auch schon in den Vorjahren, aber diesmal ganz besonders - einer vor allem erwähnt werden: Der bereits im Jahr 2005 zum "Messepapst" ernannte Organisator und gute Geist der Abenteuer Allrad: Gottfried Krassa.

Gottfried, der in diesem Jahr gegen die Folgen einer Operation kurz vor Messebeginn zu kämpfen hat und damit gegen besondere Widrigkeiten, schlägt sich trotzdem auch in diesem Jahr wieder bewundernswert: In seinen täglichen Ansprachen vor einem teils doch recht unwilligen Messe- und Verlosungspublikum schafft er es wie immer, für die nötige Mitmachstimmung zu sorgen und manchmal auch phlegmatische Catering-Besucher aufzurütteln (Bilder unten): Mit ganzem Einsatz sorgt er täglich auch bei der Jubiläumsmesse für entsprechende Reaktionen bei den Besuchern - wie immer Spitze, Gottfried!

Showmaster Gottfried ... .. in seinem Element ...
Wieder mit geheimen Botschaften, die man nur rückwärts lesen kann ,,, Auch beim Ausstellerabend wieder in Form ...

Aber auch das übrige sympathische Team von pro-log macht sich wie immer verdient: Jeder Mitarbeiter hier hat täglich unterschiedliche Rollen, die er hervorragend ausfüllt, und die reichen vom Fahrlehrer eines Parcour-Trucks tagsüber bis zum Müllsammler abends, vom Semmelausgeber morgens zum Wasserversorger abends, vom Fleischaufteiler bis zum Monstertruckfahrer.

Manche Beobachtungen kann man während der vier Tage machen, und so fährt uns auch an einem Abend der neue 8x8 MAN von pro-log vor die Linse, ein gewaltiges Fahrzeug mit mehr als 400 PS, das rund 14 Tonnen Wasser in seinem Tank transportiert und das nach dem Auffüllen der Wasservorräte der Küche in einer "Goodwilltour" auch langsam rückwärts bis zum äußersten Ende des Ausstellercamps fährt, um auch dort einige Bedürftige mit Wasser zu versorgen.

Am Steuer heute Abend Peter Rößner, der genauso virtuos mit dem Fleischermesser umgeht wie mit dem Steuer des Giganten. Dieses Fahrzeug hat den früheren Unimog von pro-log ersetzt und kann außer seinem Tankaufsatz auch andere Aufbauten transportieren - ein wirklich beeindruckendes Gerät, wie man nach Besteigen des Fahrerhauses feststellen kann, das mehr einem Flugzeug-Cockpit ähnelt (Bilder unten) ...

Ach ja: Vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr einen Aufsatz, der eine Zapfanlage enthält? Dann gäbe es endlich mal ein gezapftes Bier auf der Messe und nicht nur Flaschenbier ...   

Der Wasser 8x8 MAN bei der Arbeit ... Beeindruckendes Fahrzeug ...
Peter Rößner heute am Wasserausschank ... Flugzeugcockpit ..?

Und dann gibt es während der Jubiläumsmesse natürlich auch wieder den Ausstellerabend, der in den letzten Jahren nach unserer letzten Teilnahme hier wohl nicht immer ganz so selbstverständlich gewesen war. Gottfried Krassa´s Ansprache ist kurz in diesem Jahr und es gibt im Gegensatz zu früheren Jahren auch keinerlei Angaben zu Besucherzahlen - sollte es dafür etwa Gründe geben ..?

Ein schmackhaftes Essen und Freibier bis 22:00 Uhr für die Aussteller (Bilder unten) sorgen für einen abwechslungsreichen Abend unter freiem Himmel und Sonnenschirmen - im Gegensatz zu früher und der oft überdachten Halle hätte heute Abend ein Unwetter wohl für Probleme gesorgt - aber das Wetter bleibt wie an allen Messetagen hervorragend - nicht zu kalt und nicht zu heiß und ohne unangenehme Überraschungen - wieder gut gemacht, Gottfried!     

Hier gibt es auch schmackhaftes Sauerkraut ... Teilnahme an der Warteschlange lohnt sich ...
"Rainbow Sally" in dezibelreicher Aktion ... In naher Umgebung ist Unterhaltung wieder möglich ...

Die von Gottfried ausgesuchte Band "Rainbow Sally", eine der bekanntesten Mädchenbands aus Weimar (Bilder oben), sorgt am Ausstellerabend natürlich (wie üblich) für gemischte Reaktionen. Was liest man zu dieser Band bei der Ima Concert & Werbung GmbH:

In der all - girl - Band ' RAINBOW SALLY ' haben sich unbestreitbar fünf bemerkenswerte junge Musikerinnen zusammengefunden. Gemeinsam ist ihnen Liebe zur Musik, ob nun druckvoll, zart, groovig oder spaßig, handwerkliche Perfektion und der Spaß an authentischer Live - Action. Und doch prallen hier fünf verschiedene Temperamente und weitgefächerte musikalische Vorlieben fruchtbar aufeinander und entfachen ein deutlich vernehmbares akustisches Feuerwerk sondergleichen. Schon nach den ersten Live - Klängen dürfte auch dem letzten Zuhörer klargeworden sein, daß mit "RAINBOW SALLY " durchaus keine " liebnetten, naiven und schüchternen Mädchen " auf der Bühne stehen, sondern fünf Frauen, die wissen, was sie wollen und die musikalisch kräftig zulangen können.

Ganz egal, ob es sich um Versammlungen, Sportveranstaltungen, Weinmessen, Musikdarbietungen oder eben Ausstellerabende bei der Messe in Kissingen handelt, für jede dieser Veranstaltungen ist ein eigener und passender Rahmen erforderlich. Für einen solchen passenden Rahmen von Bühne und Umgebung sorgt in der Regel ein Bühnenpodest Verleih, und man kann wirklich sagen, dass dieser seine Aufgabe hervorragend gelöst hatte: Auch ganz in der Nähe der Band waren etliche Plätze vorgesehen. Und dass die offenbar vorher nicht zum Dezibel-Test vor Ort gewesen war, als die Sitzgelegenheiten aufgebaut wurden - nun, zumindest ist dies unser Eindruck im Laufe des weiter fortschreitenden Abends.

Dass hier keine "liebnetten" Mädels auf der Bühne der Abenteuer & Allrad stehen, merkt man in der Tat recht bald: Während es kaum frei Plätze gibt im heute Abend genutzten Catering-Bereich und wir deshalb beim Essen zu unserem nahen Stand ausweichen müssen, können wir später doch noch ganz vorn Platz nehmen: "Rainbow Sally" hat den Bereich vor den Lautsprecherboxen ganz einfach mittels Schalldruck frei geräumt und erst nach der Pause der Musikerinnen merken wir, welchen Gefahren wir unsere Trommelfelle heute Abend aussetzen: Auch wir räumen deshalb die Plätze ganz vorn und flüchten zu Fritz und Tanja von der offroad-academy, die in unmittelbarer Nähe und bei noch erträglicher Lautstärke sowie Schwarzbier Musikflüchtlingen Asyl bieten ...

Ausstellerabend-Fortsetzung bei Fritz und Tanja ... ... auch Renate, Jan und Kurt finden sich ein ...

Und so lassen wir den Ausstellerabend bei Fritz und Tanja ausklingen: Auch etliche andere gute Bekannte sammeln sich dort noch im Laufe des Abends - Kurt, Jan und Renate, Johannes, der uns noch auf der Messe in Sachen möglicher Lackierungen "veridiangrüner" Pickups fachmännisch berät, auch der Lieferant von Fritz´ Dachzelt ist zugegen. Und hier kann man auch die Musik aushalten, während abenteuerliche Geschichten über den Besuch der nächtlich unbeleuchteten und noch nicht gereinigten Dixi-Klos kursieren ...

... wird als tolles Erlebnis in Erinnerung bleiben ...Der Abend wird noch lang, und der letzte Messetag wird für den einen oder anderen mit Sicherheit noch eine echte Herausforderung werden. Aber nichtsdestotrotz werden es alle schaffen und auch diese Messe wird wieder für die meisten als tolles Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Wie Gottfried am Vorabend gemahnt hat, bauen am Sonntag auch die meisten erst gegen 17:00 Uhr ab und bleiben vielleicht sogar noch eine Nacht länger, um dann erst am Montagmorgen Bad Kissingen zu verlassen. Wir dagegen reisen bereits am Sonntagabend ab und wissen, dass sich unser Messeaufenthalt auch in diesem Jahr wieder gelohnt hat - obwohl wir ja wie immer eigentlich nichts zu verkaufen hatten.

Unser Fazit: Klasse war´s auch auf der Jubiläumsmesse "Abenteuer & Allrad" 2008! Und natürlich: Danke, Gottfried, Danke Kurt und Dank an alle Freunde, Leser und Besucher am Stand C8 des Explorer Magazins - es war schön, euch wieder einmal oder auch zum ersten Mal zu treffen!

Und wie es weiter geht mit der Abenteuer & Allrad in Bad Kissingen? Sicher wird die Erfolgsstory fortgesetzt - bereits im nächsten Jahr mit der nun 11. Ausgabe von Europas größter Offroadmesse: Vom 11. bis 14.06.2009.


Und wann wir wieder mal dabei sind? Nun, nach all den Jahren machen wir jetzt erst einmal eine seeeehr lange Pause, denn die Tage in Bad Kissingen fehlen doch sehr an anderer Stelle und irgendwann glaubt man dann als nicht-kommerzieller Teilnehmer auch, schon mal alles gesehen zu haben, was die Szene so hergibt. Deshalb haben wir mit Kurt Ohlendorf am letzten Tag verabredet: In ungefähr 10 Jahren werden wir uns wiedertreffen auf dem Messegelände ...


Nachtrag, Mai 2013: Wie man Geschichte schreibt, oder: "Eine kleine Exkursion in die Vergangenheit"

Mittlerweile sind wieder fünf Jahre ins Land gegangen und in diesem Jahr feiert die Zeitschrift OffRoad ein Jubiläum: "35 Jahre Freiheit auf Rädern" lautet ihre Devise. Gleichzeitig findet in Bad Kissingen die 15. Ausgabe der Messe Abenteuer & Allrad statt und so gibt es natürlich gegenseitige Verbeugungen: Im Editorial der OffRoad 6/13 preist die Herausgeberin Cornelia Czerny die Messe als "Das Offroad-Mekka" und bringt im Heft eine ausführliche Vorberichterstattung, die von einem Grußwort von Claus-Peter Laufer eingeleitet wird, dem Geschäftsführer von pro-log.

Eine schöne Exkursion in die Vergangenheit ...Außerdem enthält die Offroad-Ausgabe eine Sonderbeilage "35 Jahre Freiheit auf Rädern", die sich mit der langen Geschichte der Zeitschrift befasst und in der auch etliche Firmen/Kunden/Inserenten zu Wort kommen. Ein Beitrag dabei ist "Eine kleine Exkursion in die Vergangenheit" der pro-log Geschäftsführer Laufer und Rösner, in dem 35 Jahre OffRoad auch in Hinblick auf die Abenteuer & Allrad gewürdigt werden:

"Denn wer weiß, ob es diese Veranstaltung heute überhaupt geben würde, wäre da nicht vor vielen Jahren ein Alfons Czerny gewesen. Folgen Sie uns also auf eine kleine Exkursion in die Vergangenheit und lassen Sie uns auf diese Weise Danke sagen für den erfolgreichen Weg, den wir in den vergangenen Jahren gemeinsam auch mit der OFF ROAD beschritten haben. ... Alfons Czerny hat die Zündschnur gelegt, damit der Erfolg der ABENTEUER & ALLRAD in den Folgejahren explodieren konnte. Er war der `Urvater´ jeglichen Messegedankens in der 4x4 Szene und unsere Inspiration, die ABENTEUER & ALLRAD in den Folgejahren zu dem werden zu lassen, was sie heute ist: Die größte und bedeutendste Offroad-Messe Europas."

So richtig die obigen Sätze sein mögen, so sehr "schönen" sie jedoch auch ein wenig die Realität der Abenteuer & Allrad, denn das Internet vergisst nie: Rund um die Ereignisse der OFFROAD AKTIV ´99 in Bad Kissingen oder der Freizeit-Auto / OFF ROAD International 2000 in München, über die wir seinerzeit berichteten, war es zu einem Zerwürfnis zwischen der Zeitschrift in München und pro-log in Bad Kissingen gekommen. Danach wurde fast ein halbes Jahrzehnt lang die Bad Kissinger Veranstaltung durch die OffRoad boykottiert und nahezu totgeschwiegen, was im Wesentlichen auf den mittlerweile verstorbenen Herausgeber Alfons Czerny zurückzuführen war. Erst nach Jahren, wohl auch durch den mittlerweile eher vernunft- als emotionsgesteuerten Einfluss der Nachfolger in der Zeitschrift, normalisierte sich das Verhältnis wieder, bis es schließlich so war, wie es heute ist.

Wir wollen deshalb bei allen Jubiläums-Beiträgen seitens pro-log und der OffRoad zwar nicht gerade von "Geschichtsklitterung" sprechen, aber zumindest von einem "ein wenig Schönen" der Vergangenheit. Auch wenn es vielleicht aus Marketing- und kommerziellen Gründen verständlich ist, so wäre doch ein winziger Hinweis darauf, dass man sich nach einigen Jahren gegenseitiger Probleme schließlich wieder zusammengerauft hat, sicherlich ehrlicher gewesen als die heutige aktuelle Darstellung in den Jubel- und Festbeilagen, die diesen Teil der Vergangenheit vollständig ausblendet ...


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