Das ließ uns schmunzeln ...


Wie bereits gesagt, brachte die Messe arge Strapazen für Beine und Lachmuskeln mit sich - aber auch ein Schmunzeln am Rande war immer wieder drin. So waren allein die Fragen und Aktivitäten mancher unserer Besucher bemerkenswert:

So kam jemand bei uns vorbei, sah sich ausfürlich um und zeigte schließlich auf unsere Explorer CDs: 

"Habt ihr eine CD mit schöner marokkanischer Kaffeehausmusik, bei der man sich hin hocken kann, einen Joint rauchen usw.?" Der Mann zieht sichtlich enttäuscht ab, als wir wir ihm eröffnen, dass leider überhaupt keine Kaffeehausmusik auf unserer CD zu finden ist ...

"Kann man die CD in einen CD-Player einlegen und abspielen?" war die durchaus ernst gemeinte Frage eines anderen Besuchers - ob auch er so etwas wie Kaffeehausmusik erwartet hat, wissen wir nicht ...

"Männer-Spielzeug": The difference between man and boys ... ... is the size of their toys ...
Kissingen 2002: Ein Vergnügen für Hund und Katz ... ... und Vater und Sohn ...

Von unseren Standnachbarn anerkannt unser "Meisterwerk deutscher Ingenieurskunst" (Originalton Peter von "Landy4ever") - gemeint dabei unsere kunstvoll aufgespannte Plane, deren Aufbau nach vielen Reisen immer so erfolgt, dass auch große Mengen Wasser bei starken Regenfällen problemlos abfließen können. So geschehen auch während der Messe-Regentage - allerdings erwies sich die Plane als nicht messetauglich, da natürlich jede Menge Leute mit ihren nassen Schirmen darunter traten und sie von unten nass machten. Was jeder Zelter weiß, gilt natürlich auch da: jede Berührung führt dazu, dass an dieser Stelle das Wasser nach innen gezogen wird ...

Nicht zu vergessen: Der OKD-Drachen vom Explorer Team über der Messe ...Noch war unsere Plane von unten trocken, als ein älterer Besucher von der Seite herantrat: Mit seinem nassen Schirm schlug er mehrmals unter die bis dahin noch trockene Plane und meinte mit Kennermine: "Da müsst ihr mal das Wasser ablassen aus eurer Plane ...". Wir baten ihn, mal von der Seite auf die Plane zu sehen und sich davon zu überzeugen, dass es sich hier nur um eine Schräge, nicht aber um einen gefüllten Wassersack handelte ...

Auch der Explorer war wie üblich Gegenstand des Interesses vieler Besucher: Von der Frage, wie man eigentlich oben in das "Dachzelt" käme bis hin zu Spekulationen, wie man das Teil wohl mit einem Gabelstabler vom Fahrzeug nimmt, reichte die Bandbreite der Kommentare ... 

Auch jede Menge erfahrener Leser und Reisender fanden sich ein bei uns: So erzählte uns einer, dass er das Explorer Magazin schon mal am Kiosk gekauft hätte - wir waren erstaunt und erfreut zugleich!

Island-Reisende waren ebenfalls zugegen: So wusste einer zu berichten, dass man bei Island-Fahrten ja auf dem Deck der Fähre übernachten könne. Auf unsere vorgetragenen Bedenken in Anbetracht der bekannt unangenehmen Eigenschaften des Nordatlantiks ließ er sich nicht beirren: Dafür würden die Fahrzeuge ja schließlich an Deck festgezurrt!

Freude bereiteten uns auch unbekannte Leser: Nach unserer Frage an Standbesucher, ob sie einen Internetzugang hätten, reichten wir in der Regel ein Infoblatt über den Tresen. Toller Effekt aber, wenn man dann zu hören bekommt: "Lasst mal stecken, das Explorer Magazin ist bei mir längst unter ´Favoriten´ gespeichert ..."

Und dann noch der Besucher, der sich als Abonnent "outete" und dann richtig erstaunt wirkte, als er sagte: "Euch gibt´s ja wirklich ..."

Übrigens bekamen wir auch diesmal eine schon bekannte Geschichte erzählt, nun aus Marokko: Irgendwo im Atlasgebirge soll es eine Stelle geben, an der angabegemäß Tischer-Kabinen u.ä. am Wegesrand stehen sollen: Zurückgelassen aus welchen Gründen auch immer von ihren Besitzern ... (Nur am Rande: Wer uns von derartigen Stellen ein Bild zuschicken kann, möge es bitte tun!).

Nun, die Tage vergingen so wie im Fluge und wir hatten jede Menge Spaß - Grund genug, einen derartigen Messeauftritt jederzeit zu wiederholen. Besten Dank noch einmal an Gottfried Krassa von pro-log, denen wir auch für die Zukunft viel Erfolg mit ihrer erfreulichen Messe wünschen!

Zum Abschluss noch einmal unsere Mini-Videos (mit Ton!) aus der Kiste "Pleiten, Pech und Pannen ...": Zu den ersten beiden ist zu sagen, dass hier eigentlich nicht gefilmt, sondern einfach nur fotografiert werden sollte, was man beides mit unserer Sony Mavica machen kann - nur war sie da leider falsch eingestellt, was der Fotograf allerdings zu spät bemerkte ...


Nachtrag, Mai ´03: Auf ein Neues!

Und im nächsten Jahr sind wir tatsächlich wieder dabei: 
Unser Bericht von der "Abenteuer Allrad", Bad Kissingen 2003!


© Text/Bilder 2002 J. de Haas