Antennen-Stangenbrot

von Karsten Franke (XYLON)


Wer kennt das nicht? Mitten in einer langen Funknacht bekommt man plötzlich riesigen Hunger. Glücklich kann man sich dann schätzen, wenn man mit etwas Erfindergeist aus seiner Funkanlage eine vollwertige Küche machen kann. Mein absolutes Lieblingsrezept ist das Antennen-Stangenbrot. Wir benötigen eine Endstufe mit einer Leistung von mindestens 1 KW, eine ca. 20cm lange Stabantenne, einen Sender mit möglichst hohem Frequenzbereich und eine Rolle Alufolie. Dazu machen wir uns einen Brotteig, in dem wir beliebig alles verarbeiten können, was irgendwie eßbar aussieht. Dem Erfindergeist sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die Zubereitung ist sehr einfach. Als erstes wird die Stabantenne ca. 5cm dick mit dem Brotteig umwickelt mit darüber ca. 3 Lagen Alufolie. Die Antenne wird mit der Endstufe und dem Funkgerät verbunden und bei 900 MHz und 800 W ca. 10 min gebacken. Danach wird die Alufolie abgenommen und das Brot seitlich aufgeschnitten. Dann können wir es leicht von der Antenne abnehmen. Wenn wir die Antenne vorher mit etwas Fett einstreichen, läßt sich das Brot noch leichter ablösen. Mit dieser Technik lassen sich auch Schaschlik, Hähnchen, Kartoffeln und vieles mehr zubereiten. Wer Lust auf mehr bekommt, kann auf den Kühlrippen der Endstufe auch braten oder backen.

Rechtlicher Hinweis: Wer diese Kochmethode in der Praxis anwenden will, muß zuerst eine Frequenznutzung beantragen. Weder der Autor noch die Betreiber dieser Seite übernehmen irgendeine Verantwortung für Schäden, die bei dieser Kochmethode entstehen könnten.