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(Rot-)Weinland Spanien


Der Weinbau in Spanien hat eine mehrere Jahrtausende alte Tradition und eine lange Geschichte, da er sich bis auf die Phönizier zurückverfolgen lässt. Später folgen die Griechen auf dem spanischen  Festland und auch die Römer hinterlassen ihre unübersehbaren Spuren im Bereich des Weinanbaus. 

Nach dem Untergang des römischen Reiches waren es schließlich die Araber, die den Weinbau weiter zuließen, ihn aber nicht förderten. Im 15. Jahrhundert schließlich inmitten der kriegerischen Auseinandersetzungen um die Vertreibung der Besatzer überdauerte der Weinbau als wesentliche Bewirtschaftungsform.

Vom Ende des 18. Jahrhunderts an gab es einen gewaltigen Aufschwung im spanischen Weinbau, der sich in unterschiedlicher Form bis heute fortgesetzt hat. Mit über einer Million Hektar hat das Land heute die größte Rebfläche der Welt, liegt aber aufgrund der kargen Böden in der Weinerzeugung hinter Frankreich und Italien an dritter Stelle.

Im letzten Jahrzehnt hat Spanien die Herzen vieler Weinliebhaber mit hochwertigen und preisgünstigen Erzeugnissen erobert, die früher manchmal als müde und dumpf charakterisierten spanischen Weine gehören mittlerweile der Vergangenheit an. Mit über 1 Million Hektar besitzt Spanien auch heute noch die größte Weinanbaufläche der Welt.

        

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Aufgrund der vielen traditionsreichen Weinanbaugebiete Spaniens unterscheiden wir bei unserer Betrachtung ebenfalls die Regionen Nord-, Mittel- und Südspaniens sowie die Inselgruppen der Balearen und der Kanaren.

Ähnlich wie in Frankreich und Italien kennt auch die spanische Klassifizierung 4 Gruppen, die wir im Folgenden unterscheiden wollen:

Machen wir uns auf den Weg in die unterschiedlichen Regionen!

    

Vorgestellte Regionen:


© Text/Bilder 2003-2011 J. de Haas