B4, die interessante Halle für alles mögliche: Zeitung Offroad, Jackall (nahezu jeder Besucher schien einen solchen "Wagenheber" heraus zu tragen!), die Hersteller BiMobil, Lyndi, Action Mobil, Extec, sowie Team Hinterreiter und Saro-Expeditionen, Woick usw. usw. Herr Därr persönlich ebenfalls auf seinem Stand, wie immer sehr beschäftigt in Anbetracht des Kundenandrangs ...
Eine Verlosung am Stand von Volker Lapp konnte einem das Expeditionsschlauchboot
"Green Duck" einbringen, gewonnen haben wir immerhin ein Reparaturset.
Weitere Boote und viel Wasser zu sehen bei den Young Pirates ...
![]() |
![]() |
Der Modellbauclub Rubberduck e.V. aus Augsburg führte selbst gebaute RC-Trucks zu TDM 10 vor - allein die Vorderachse soll unbezahlbar sein (wegen unserem Explorer Bau werden wir trotzdem bei Gelegenheit mal nachfragen ...)
Doch dann hielten wir wieder Ausschau nach Expeditionskabinen für Pickups, schließlich kommt die unsrige ja langsam in die Jahre und es ist immer gut, wenn man einen möglichen Nachfolger kennt. Doch diese Suche war eine vollständige Pleite!
Bei GeoCar gab es die Vikunja-Kabine zu sehen, daneben das integrierte
Modell "Guanacco", basierend auf einem Doppelkabiner-Pickup. Ein Blick
in die Vikunja und der Gedanke, damit zu zwei Personen irgend wo hin fahren
zu müssen, erzeugte Grausen: Im Vergleich zu diesem Gebilde kam es
uns vor, als wäre der Explorer ein Großraumwagen! Auch das Sondermodell
daneben konnte man nur als Showcar ohne Praxis-Relevanz einstufen - wo genau sollten unter diesen Plastikdeckeln eigentlich
die 4 Personen aus dem Doppelkabiner-Fahrzeug
hausen? Auf unsere Vermutung hin, man müsse die Sandbleche wohl außen
annageln, meinte man am Stand "Hier wird nichts genagelt ..!"

Aber vielleicht würden wir ja anderswo eher fündig! Bei Reutter-Fahrzeugen, Bad Saulgau, zeigte man, zu was allem sich so ein Pickup verbiegen lässt - echt etwas für Kipper- und Sattelschlepper-Fans - aber damit ins isländische Hochland!?
Nun, gebrauchte Kipper
würden sich vielleicht für entsprechende Versuche eignen, könnte man dabei doch
ein Fahrzeug derart präparieren, dass die Wohnkabine beim
Vorgang des Absattelns elegant nach hinten
gleitet, was vom
Kippmechanismus des Fahrzeugs unterstützt wird - für entsprechend motivierte
Bastler und Schrauber sicherlich einmal mehr ein sehr interessantes Vorhaben.
Und selbstverständlich stellen wir uns für die ersten Praxisversuche wie immer
jederzeit als Tester zur Verfügung, denn schließlich haben wir auch bei
anspruchsvollen Testvorhaben ausreichende Erfahrungen, wie
unsere verschiedensten Berichte hierzu
beweisen!
![]()
Interessant in diesem Zusammenhang wieder einmal die Frage, welche Prioritäten genau beim Ausfüllen unserer Checkliste zur Auswahl eines Expeditionsmobils zu derartigen Konstruktionen greifen lassen - wir wissen es derzeit (noch) nicht!

Also, um es kurz zu machen, wir haben wieder einmal auch nicht das geringste gefunden, was man als einen Nachfolger für unseren Explorer einsetzen könnte - da heißt es bei den nächsten Touren wohl ganz besonders vorsichtig weiter fahren ...
Was uns aber dagegen freute: Selbst auf der Messe las man überall
das Explorer Magazin! 

Was uns überhaupt nicht freute: Bereits um 17:00 Uhr erhielten wir am 30.04. keinen Tropfen mehr beim Offroad-Catering Service Frey (angeblich wegen Presseveranstaltung - wir waren natürlich nicht eingeladen!)

Das Resümee? Nun ja, wieder mal ein echtes "Deja-Vu"-Erlebnis - alles schon mal irgendwo gesehen, oder?? Aber sicher sind wir trotzdem auch beim nächsten Mal wieder da, was sonst!
Wer ausführlichere Informationen benötigt, findet diese im Offiziellen Messekatalog der Freizeit-Auto / Off Road International 2000, erhältlich bei der AC Verlags & Messe GmbH, Alte Landstr. 21, 85521 Ottobrunn.
© Text/Bilder 2000 J. de Haas