Mit dem  EXPLORER MAGAZIN "unterwegs":

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Unterwegs bei Rasern, Dränglern und Bergaufbremsern ...


Süddeutsche Zeitung, Lokalteil "Erding"

Dorfener bei Unfall schwer verletzt

Ein 23-jähriger Dorfener ist bei Isen mit seinem Wagen aus noch nicht geklärten Gründen von der Straße abgekommen, gegen einen Betonsockel geprallt und hat sich schwere Verletzungen zugezogen. ... Der Fahrer, der nicht angegurtet war, erlitt Kopfverletzungen und Brüche ...

Autofahrerin prallt frontal gegen einen Baum

Glück im Unglück hatte am Samstag eine 23-jährige bei einem schweren Verkehrsunfall in Isen. In der Nacht zum Sonntag raste sie frontal mit ihrem Auto gegen einen Baum ...

Autofahrer prallt gegen Baum

Aus noch ungeklärter Ursache ist der Fahrer eines Kleinwagens am Dienstagabend mit seinem Wagen frontal gegen einen Baum geprallt. ... Der 22-jährige Mann war mit seinem Auto auf der Staatsstraße 2084 in Richtung Erding unterwegs ...

Raser fliegt aus Rechtskurve

Mit 200 Stundenkilometern war ein 20-jähriger Fahrer aus H. am Montagabend gegen 21.15 Uhr auf der A92 Richtung München unterwegs, als er ... in einer leichten Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich mit dem Wagen im Grünstreifen überschlug ...

Rasend zum Fahrverbot

Eine 47-jährige Erdingerin war die schnellste Fahrerin, die bei einer Geschwindigkeitskontrolle ... am vergangenen Donnerstag auf der Flughafentangente geblitzt wurde. An der Anschlussstelle O. zeigte das Radarmessgerät 147 Stundenkilometer, als die Dame mit ihrem Wagen daran vorbei rauschte. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort 100 Stundenkilometer. Die Erdingerin und ein weiterer Fahrer waren so schnell, dass sie demnächst für mindestens einen Monat ohne Führerschein auskommen müssen ...

Polizei ertappt Raser

Pech hatte ein 43-jähriger Motorsportfreund aus Dorfen am Freitag. Der Mann rauschte mit seinem Auto nach Messungen der Polizei mit 87 Stundenkilometer durch Sankt Wolfgang. Erlaubt waren nur 50 Stundenkilometer ... Den Dorfener erwarten ein Bußgeld in Höhe von 160 Euro, drei Punkte in der Verkehrssünderkartei Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Verkehrsunfall mit vier Schwerverletzten

Viel zu schnell war am Montagabend gegen 21.30 Uhr ein 18-jähriger Auszubildender aus Inning unterwegs, als er mit seinem Wagen von der Straße abkam und gegen die Hausmauer des Anwesens ... prallte. Er und drei Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren, die mit im Wagen saßen, wurden schwer verletzt ...

Betrunkener Fahrer landet im Graben

Ein betrunkener 64-jähriger Isener ist am Sonntagabend mit seinem Jeep ... von der Straße abgekommen. Das alkoholbedingte Missgeschick ereignete sich nach einer 90-Grad-Kurve. In einer Vertiefung verfing sich das Vorderrad und der Jeep kippte auf die Fahrerseite ...

Rasend schnell ins Unglück
Überhöhte Geschwindigkeit lässt 2010 die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis um fast die Hälfte hochschnellen

Erding - Die polizeiliche Unfallstatistik 2010 verzeichnet eine eklatante Zunahme von Verkehrsunfällen, bei denen zu hohe Geschwindigkeit zumindest eine der Ursachen war. Binnen zwölf Monaten stieg die Zahl solcher Unfälle im Landkreis Erding von 167 auf 283 und somit um enorme 42,5 Prozent. ... Die Zahl der Unfälle wegen "überhöhter bzw. nicht angepasster Geschwindigkeit" ist zwar im gesamten, zehn Landkreise und die Stadt Ingolstadt umfassenden Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums gestiegen. Doch "speziell Erding ist ein bisschen überdurchschnittlich", sagte Polizeisprecher Peter Grießer. ... In vielen Fällen sei jedoch nicht nur hohes Tempo, sondern vor allem risikoreiches Überholen und zu dichtes Auffahren eine weitere, ebenso entscheidende Unfallursache. ... SZ, 8. Juni 2011


Alarmstufe Rot

Schwarzer Mini mit weißem Dach?
Oder einer mit Ralleystreifen?
Weißer Audi oder weißer BMW?
Stinknormaler Golf mit Blondine oder Käppi tragendem Dorfrocker am Steuer, gern auch mit eingeschaltetem Nebelscheinwerfer?
Bei diesen Fahrzeugen dazu dann noch ein Kennzeichen, das vielleicht mit ED (oder natürlich auch mit MÜ) anfängt?

Wenn so etwas hinter einem im Rückspiegel auftaucht, könnte das für so manchen oft das Warnsignal "Alarmstufe Rot" sein: Bereits nach wenigen Sekunden wird so etwas dann vermutlich knappe zwei Meter hinter der eigenen Stoßstange hängen und im günstigsten Fall so schnell wie möglich vorbei rasen. Und grundsätzlich gilt dabei natürlich: Wetter? Egal! Straßenverhältnisse? Egal! Tempo 30-Zone (vor allem nach 22:00 Uhr) oder uneinsehbare Kurve? Egal! Und dass der Fahrer davor auch schon mit einer Geschwindigkeit von 10 Stundenkilometern mehr als zulässig unterwegs ist im Ort oder außerhalb? Sch ...Egal - man muss vorbei!

Nicht nur die üblichen Dorfrocker mit dem auffallend intelligenten Gesichtsausdruck und dem Standard-Käppi auf der Rennglatze, nein, auch auffallend blonde und (oft auch andere) Hausfrauen kommen einem hier manchmal entgegen, denen man bereits aus 30 Metern Entfernung im Gegenverkehr ansieht, dass sie vermutlich Schwierigkeiten damit haben würden, das Wörtchen "Physik" richtig zu schreiben.

Um wieviel mehr Probleme diese rasenden, drängelnden und sonst wie operierenden Spezialisten mit der "echten" Physik ihres Autos haben, erkennt man oft sofort: Hier wird ganz einfach nur gerast, man ist ja schließlich auf dem Lande.

An dieser Stelle kommt einem schließlich um diese Zeit sonst nie einer entgegen, so dass man in jede Kurve ganz ohne Sinn und Verstand hinein brettern kann: Selbst wenn man dabei über die Mittellinie gerät und fast herausfliegt, weiß man doch vermutlich: Die Kurve hätte leicht 130 km/Std vertragen. Aber der Fahrer?! Nun, der schafft es gerade noch, im Abstand von kaum mehr als 20 cm am Außenspiegel des "überraschenden" Gegenverkehrs vorbei zu rasen und dabei noch sein Fahrzeug auf der Straße zu halten ...

Übertrieben? Leider keineswegs, denn genau so geschah es vor wenigen Monaten, bei ersten Versuchen, sich in diesem Landkreis "einzuleben". Der Anfang eines Abenteuers, das man mittlerweile schon mehrfach täglich bereuen könnte: Das erste Mal auf dem morgendlichen Hinweg zur Arbeit, das zweite Mal bei der abendlichen "Heimkehr". Oft passiert das in schöner landschaftlicher Umgebung, die sich auf diese Weise dann jedoch schnell in eine Pseudo-Idylle verwandeln kann.

Man merkt es einfach schon, sobald der Raser naht: Hinter einem ist ein "IQ wie Kartoffelsalat" unterwegs, der sich weder um Fahrbahnnässe schert noch um Schneematsch, weder um Nebel noch gar um ein paar tote Igel oder Katzen. "Bienenhirne in die Schlacht": Das ist sein Motto, ganz so wie es in den Anfängen neuronaler Netze galt. Sein Überleben wird im Regelfall auf Dauer ganz einfach nur vom Glück bestimmt und auch der Tatsache, dass es auf dem Land eben doch zumeist gut geht auf relativ leeren Straßen. Und dass hinter der nicht einsehbaren Kurve, in die er oder sie völlig hirnlos blind hinein rast, heute wie sonst auch kein Hindernis quer steht - das würde womöglich keiner der Betroffenen überleben ...

Aber was will man erwarten in einem Land, in dem in diesen Gegenden von Polizei auf den Straßen kaum etwas zu sehen ist, in einem Land, wo man nicht wie z.B. in Finnland mit drakonischen und damit wirksamen Strafen rechnen muss. In einem Land, wo man die Ursachen für Massenkarambolagen stets in Nebel, Rauch oder tief stehender Sonne sieht und nur sehr selten in den Stoßstange an Stoßstange dahin rasenden "Vollpfosten" hinter dem Steuer. In einem Land, wo man zwar widerspruchslos einer milliardenschweren Transfer-Union zuschaut, aber eine ADAC-gestützte Volksmeinung niemals eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf seinen Straßen und Autobahnen zulassen würde, in einem Land, wo Behörden Bürger verfolgen, die in ihrer Spielstraße wegen Rasern selbstgemalte Schilder aufstellen, kurzum in einem Land, wo alles, was "freie Fahrt für freie Bürger" irgendwie einschränkt, genauso unmöglich wäre wie die Abschaffung des privaten Waffenbesitzes in den USA - in einem solchen Land sind solche Verhältnisse eben einfach ganz normal ...


Woran erkennt man heutzutage eigentlich einen miserablen Fahrer?

Einen solchen Auto fahrenden "Vollpfosten" also? Heutzutage, zu Zeiten extrem steigender Benzinpreise? Nun, zum Beispiel ganz schnell, wenn man hinter einem solchen Zeitgenossen oder einer -genossin in einer kleinen oder großen Autoschlange herfährt: Gas, Bremse, Gas, Bremse, Gas, Bremse ist hier die Devise des Fahrers in der Schlange, wunderbar zu sehen besonders auf einer Strecke mit Kurven wie oben erwähnt von 90 Grad - so z.B. auf der Staatsstraße St 2086 in der Nähe von ansonsten unauffälligen Örtchen - im Landkreis Erding, noch Oberbayern, benachbart zu Niederbayern ...

Gerades Stück: Gas geben, am Vordermann kleben, anschließende Kurve: Bremsen, wieder gerades Stück: Gas geben, erneut am Vordermann kleben, Bremsen, weil man zu dicht dahinter ist, nächste Kurve: wieder Bremsen - in einer solchen Schlange kann man manchmal wahre Bremslichtgewitter erleben, auch wenn man nicht auf der St 2086 unterwegs ist. Jedes Gasgeben und jedes Bremsen ein vermeidbarer, völlig unnötiger Benzinverbrauch und jedes dieser haarsträubenden Manöver in der Summe eine gigantische Verschwendung ...

Problemlos könnte man zumeist mit "angepasster" Geschwindigkeit und ebenso angepasstem Abstand zum Vordermann derartiges vermeiden - wer es bewusst versucht und dessen Hintermann es zulässt, der könnte hier zumeist sehr lange Strecken gleichmäßig in der Schlange fahren, ohne auch nur ein einziges Mal auf die Bremse zu treten. Und dass mit einer derartigen Fahrtechnik keinerlei Zeitverlust auf der Strecke verbunden ist, nun, das haben Hunderte Untersuchungen mittlerweile schon zur Genüge bewiesen.

Klar, Stress, Hektik, Termindruck und anderes lassen den Gasfuß manchmal nervöser werden als sonst und den Abstand zum Vordermann schon mal geringer als vernünftig - aber was bedeutet es, wenn dieses Fahrverhalten keine Ausnahme ist, sondern eigentlich die Regel und bei vielen Zeitgenossen in manchen Gegenden schon der Normalfall?

Nun, man könnte zumindest meinen, so etwas wird von keiner Fahrschule hier gelehrt oder auch ganz einfach: Benzin ist immer noch viel zu billig!

Allerdings ist diese allgemein übliche Fahrweise noch das Harmloseste, das demjenigen droht, der es wagt, sich auf eine Tour nach EDiotenland zu begeben: Richtig übel wird es erst, wenn aus den obigen Fahrern auf freier Strecke dann schließlich die täglich überall anzutreffenden Raser, Drängler und dabei auch oft zu sehenden Bergaufbremser werden - so etwas kann einem den Spaß selbst an einer landschaftlich schönen Umgebung dann irgendwann einmal gründlich verderben ...


Regionale Unterschiede

Was bedeuten dann noch regionale Unterschiede? Nicht viel, sollte man meinen, aber wer so denkt, der irrt: Manchmal bedeuten sie sehr viel, wie die Erfahrung und auch die Statistiken zeigen. Natürlich kann man auf allen möglichen Reisen immer wieder und überall Wahnsinnige auf den Straßen erleben, von Irren in lettischen Kreisverkehren angefangen über wahnsinnige Mehrfachnebeneinanderüberholer vor uneinsehbaren Kurven auf Korsika bis hin zu durchgeknallten LKW-Fahrern in polnischen Innenstädten - ganz zu schweigen von sonstigen vollständig Verrückten in anderen Teilen der Welt, ganz gleich, ob sie nun auf Schutzengel oder Allah vertrauen, der sie heute zufällig oder gewollt nicht auf der Strecke bleiben lässt ... Aber manchmal eben kommt man glatt auf die Idee, dass man sich die Fahrt nach Korsika glatt hätte sparen können: Ähnlich intellektuell Übersichtliche oder emotional wie hormonal Ferngesteuerte gibt´s eben in großer Zahl auch zu Hause, also z.B. "dahoam", im EDiotenland ...

 

Landkreis   Einwohnerzahl 2009 (1)    Verkehrsunfälle 2009 (2)    Verkehrsunfälle 2010 (2)    Haftpflicht Index (3)   
Landsberg a.L (LL)    114.134 2.790 2.953 (+ 5,84 %) 108,67
Ebersberg (EBE) 127.907 2.845 2.897 (+ 1,82 %) 105,51
Erding (ED) 126.370 3.730 4.051 (+ 8,60 %) 109,84

(1) Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung, Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale
(2) Quelle: Polizei Bayern, Präsidium Oberbayern Nord
(3) Quelle: Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Regionaldatenbank

 

Dennoch aber gibt es offensichtlich doch deutliche regionale Unterschiede, und das selbst auf engstem Raum. Schaut man sich z.B. die benachbarten Landkreise Ebersberg und Erding an und nimmt z.B. einen weiteren Landkreis wie Landsberg a.L. zum Vergleich hinzu, ist eines auffallend: Bei ungefähr gleicher Einwohnerzahl hat der Landkreis Erding auffallend höhere Zahlen von Verkehrsunfällen - EDidotenland wird außer in Zeitungsausschnitten auch in der Statistik erkennbar (siehe oben). Nicht nur absolut liegen die Unfallzahlen um Größenordnungen höher als im benachbarten Landkreis, auch die Steigerung von 2009 nach 2010 liegt mit 8,6% jenseits von Gut und Böse. Natürlich spiegelt auch der Haftpflicht-Index, der am höchsten bei ED-Fahrern zuschlägt, dieses Bild wieder - deutlich zu sehen, dass auf den Dörfern des EDiotenlandes weder eine sichtbare Polizei noch eine bemerkenswerte Geschwindigkeits- und Verkehrskontrolle wirksam ist. Wer hier täglich fährt, den wundert es nicht, tief im Innern hat man keine andere Statistik erwartet und man wundert sich nur ab und zu, dass es doch immer noch so oft so gut endet ...

Nun, ab und zu liest man von einem Sprichwort, das auch in die ein oder andere Signatur in Forum-Postings Eingang gefunden hat: "Wer wie der Teufel fährt, der wird ihm bald begegnen." Es gibt Tage, da wünscht man sich wirklich, dass in manchen Sprichwörtern eine ganz tiefe Wahrheit steckt ...


1. Nachtrag - Endlich wach geworden, oder: Tropfen auf den heißen Raser-Stein ..?

Erding - Raser stoppen und Unfälle verhindern: Mit Handlasergeräten, Radarmessgeräten und Einseitensensoren hat die Polizei in der vergangenen Woche verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Damit will sie den Negativrekord des Rasens aufhalten. ... Am Donnerstag und Freitag kontrollierten sieben Messteams zeitgleich an 21 Unfallschwerpunkten im Landkreis Erding die Geschwindigkeit des Fahrverkehrs. ... Mehr als 300 Fahrer hatten sich nicht an die zulässige Geschwindigkeit gehalten. 105 davon fuhren sogar mit so massiv überhöhter Geschwindigkeit, dass sie mit einem Bußgeld und Punkten in Flensburg rechnen müssen. ... SZ, 15. Juni 2011


© 2011 Reiner Morlock
      


2. Nachtrag, November ´11: Nachhilfe erforderlich ...

Lange Zeit hatten wir schon überlegt, in welchem Film man denn eigentlich DIE Szene schlechthin gesehen hatte, die zum obigen Bericht so hervorragend passt. Und dann, bei einer der vielen nächtlichen Wiederholungen im TV war sie auch dabei: Der im Jahr 1996 gedrehte Kultfilm "Lost Highway" von David Lynch hat zwar auch viele andere ansprechende Szenen (), aber diese eine ist eben doch mit die schönste: Da wird ein Gangsterboss von einem echten EDiotenfahrer bedrängt und daraufhin passiert, was passieren muss. Wir finden diese absolut VORBILDLICHE Szene natürlich auch auf YouTube - "Fahrschule" wird sie dort genannt und ist garantiert von hohem erzieherischen Wert!


3. Nachtrag, Februar ´13: Es wird noch schlimmer in ED-iotenland ...

Landkreis - Die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis Erding hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht: 2012 gab es 4132 Unfälle auf den Straßen im Landkreis. Das ist gegenüber 2011 zwar "nur" eine Zunahme um 3,63 Prozent. Zieht man aber den Zehnjahresvergleich zu Rate, stellt man fest, dass 2003 und 2004 die Unfallrate noch bei 3400 bis 3500 gelegen hat. Seither sind die Zahlen beständig gestiegen und pendeln sich seit 3 Jahren um die 4000 ein. Die Zahlen gehen aus der Verkehrsbilanz hervor, die das Polizeipräsidium Oberbayern Nord aktuell herausgegeben hat.

Auch die Zahl der Verletzten ist von 2011 auf 2012 gestiegen: 2011 waren es 744; im vergangenen Jahr wurden 799 Menschen bei Verkehrsunfällen im Landkreis verletzt. Das ist ein Anstieg um 7,39 Prozent. ...

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord hat die Zahl der Unfälle mit Unfallflucht im Landkreis Erding einen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr versuchten 742 Autofahrer, sich den Konsequenzen ihres Unfalls durch Flucht zu entziehen. ... Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen. ... Süddeutsche Zeitung, Landkreis Erding, 26. Februar 2013